Diese Lemon Crinkle Cookies schmecken zitronig-frisch und sehen optisch durch die aufgerissene Zuckerkruste toll aus. Sie schmecken übrigens nicht nur zu Weihnachten :-)

Seit ich vor vielen Jahren Chocolate Crinkle Cookies gemacht habe, nehme ich mir auch die Zitronen-Variante vor. Heuer habe ich es endlich geschafft!
Zitronen-Geschmack mag ich einfach – wie man an den Rezepten auf dem Blog wohl leicht erkennen kann. Von Zitronen-Mandel-Keksen (aka Zitronen-Amaretti) über Zitronenkuchen und Lemon Bars bis zu Lemon Curd und Salzzitronen gibt es hier schon einige Rezepte mit Zitrone.

Teig kühlen
Das Rezept für diese Lemon Crinkle Cookies ist einfach, der Teig muss allerdings mindestens zwei Stunden gekühlt werden damit er sich gut formen lässt und nicht zu weich ist. Ohne Kühlen laufen die Kekse beim Backen auch auseinander und werden ziemlich flach. Ich kühle den Teig sogar meist über Nacht. Ein bisschen Zeit muss man daher einplanen.
Der Rest des Rezeptes ist denkbar einfach: Die Masse wird zu Kugeln gerollt, in Zucker gewälzt und schon kommen die Kekse in den Ofen.

Gelbe Crinkle Cookies
Viele Rezepte geben für eine intensiv gelbe Farbe noch etwas Lebensmittelfarbe in die Teigmasse. Ich habe hier darauf verzichtet, deshalb sind die Kekse nur dezent gelb. Wer möchte, kann aber ein bisschen gelbe Lebensmittelfarbe oder eine Prise Kurkuma in den Teig rühren.
Die Kekse schmecken ähnlich wie Biskotten (Löffelbiskuits) mit Zitronengeschmack und passen besonders gut zu Tee oder Kaffee. Wichtig ist, dass man die Kekse nicht zu lange bäckt, sonst werden sie trocken. Nun aber gleich zum Rezept. Die genauen Mengenangaben finden sich wie immer ganz unten in der Rezeptkarte.
Rezept Lemon Crinkle Cookies

Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben. Die Zitronen gründlich waschen und abtrocknen. Den Zucker in die Schüssel dazugeben und die Zitronenschale fein abreiben (am besten gleich direkt über dem Zucker).

Für ein noch intensiveres Zitronenaroma kann man vor dem Mixen die Schale mit dem Zucker zwischen den Fingern verreiben. Damit geht das Zitrusöl aus der Schale in den Zucker über.

Diese Butter-Zuckermischung für rund 1 Min. mit einem Handmixer mixen (die Masse ist dann noch immer etwas bröselig), dann 1 Ei einrühren.

Sobald die Masse cremig wird, das zweite Ei einrühren und in 2-3 Minuten zu einer cremigen Masse rühren.

3 EL Zitronensaft kurz einrühren. Mehl und Backpulver ebenfalls einrühren, am besten mit einem Löffel oder Teigspatel, da sich der Mixer mit der festen Masse schon etwas schwer tut.
Die Schüssel möglichst luftdicht abdecken und für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen (oder im Winter bei kalten Temperaturen auf den Balkon etc.), damit der Teig fester und gut formbar wird und die Kekse nicht zu flach werden. Der Teig kann problemlos 1-2 Tage gekühlt werden.

Eine kleine Schüssel mit Kristallzucker und eine weitere mit Staubzucker zum Wälzen der Kekse vorbereiten. Portionen mit 1 gehäuftem TL aus dem gekühlten Teig stechen und zu 40 Kugeln je 15 g formen (für größere Kekse 30 Kugeln je 20 g machen). Jede Kugel direkt nach dem Formen zuerst in der Schüssel mit Kristallzucker drehen, dann gründlich im Staubzucker wälzen.

Die Kugeln auf zwei Backblechen, die mit Backpapier belegt sind, verteilen. Maximal 20 Kekse passen auf ein Blech.

Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 8-9 Min. backen (größere Kekse mit 20 g brauchen ca. 10-11 Min.). Die Kekse sollen auf Druck in der Mitte leicht nachgeben, aber nicht mehr teigig sein. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken.

Die Kekse auf den Blechen abkühlen lassen und dann möglichst luftdicht aufbewahren.
Noch mehr Kekse …
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Lemon Crinkle Cookies – Zitronenkekse
Zutaten
- 75 g weiche Butter
- 150 g Kristallzucker
- 2 Bio-Zitronen (Schale + 3 EL Saft) (für sehr zitroniges Aroma die Schale von 3 Zitronen abreiben)
- 2 Eier (M)
- 1 TL Vanillezucker
- 1/4 TL Salz
- 250 g Mehl (W 480, Deutschland Type 405)
- 1 TL (Weinstein-)Backpulver
Zum Wälzen:
- 3 EL Kristallzucker (ca. 45 g)
- 4 EL Staubzucker (ca. 45 g)
Zubereitung
- Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben. Die Zitronen gründlich waschen und abtrocknen. Den Zucker in die Schüssel dazugeben und die Zitronenschale fein abreiben (am besten gleich direkt über dem Zucker). Für ein noch intensiveres Zitronenaroma kann man vor dem Mixen die Schale mit dem Zucker zwischen den Fingern verreiben. Damit geht das Zitrusöl aus der Schale in den Zucker über.
- Diese Butter-Zuckermischung, Vanillezucker und Salz für rund 1 Min. mit einem Handmixer mixen (die Masse ist dann noch immer etwas bröselig), dann 1 Ei einrühren. Sobald die Masse cremig wird, das zweite Ei einrühren und in 2-3 Minuten zu einer cremigen Masse rühren.
- 3 EL Zitronensaft kurz einrühren. Mehl und Backpulver ebenfalls einrühren, am besten mit einem Löffel oder Teigspatel, da sich der Mixer mit der festen Masse schon etwas schwer tut.
- Die Schüssel möglichst luftdicht abdecken und für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen (oder im Winter bei kalten Temperaturen auf den Balkon etc.), damit der Teig fester und gut formbar wird und die Kekse nicht zu flach werden. Der Teig kann problemlos 1-2 Tage gekühlt werden.
- Eine kleine Schüssel mit Kristallzucker und eine weitere mit Staubzucker zum Wälzen der Kekse vorbereiten.
- Portionen mit 1 gehäuftem TL aus dem gekühlten Teig stechen und zu 40 Kugeln je 15 g formen (für größere Kekse 30 Kugeln je 20 g machen). Jede Kugel direkt nach dem Formen zuerst in der Schüssel mit Kristallzucker drehen, dann gründlich im Staubzucker wälzen.
- Die Kugeln auf zwei Backblechen, die mit Backpapier belegt sind, verteilen. Maximal 20 Kekse passen auf ein Blech.
- Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 8-9 Min. backen (größere Kekse mit 20 g brauchen ca. 10-11 Minuten). Die Kekse sollen auf Druck in der Mitte leicht nachgeben, aber nicht mehr teigig sein. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken.
- Die Kekse auf den Blechen abkühlen lassen und dann möglichst luftdicht aufbewahren.










Liebe Ursula,
seit Jahren verfolge ich mit großem Interesse deine Rezepte und Ideen in deinem Blog und in deinen Büchern. Sie sind stets praxisnah und detailliert besprochen und absolut gelingsicher! Danke vielmals an dieser Stelle!
Nachdem du mir bereits früher einmal einen ausgezeichneten Tipp gegeben hast (Haut auf Liköransatz), hätte ich zu den gerade eben gebackenen „lemon crincle cookies“ 2 Fragen:
Aufbewahrung in Plastik-oder Blechdose?
Klebrigkeit beim „Kugerln“, Handschuhe? Mehl?
Herzlichen Dank für deine Antwort und weiterhin alles Gute für dich und all deine Köstlichkeiten!
Die cookies schmecken übrigens grandios 😋!
Liebe Grüße
Karin
Liebe Karin,
freut mich sehr, wenn du mit meinen Rezepte etwas anzufangen weißt :)
Zu deinen Fragen:
Je luftdichter, desto länger bleiben sie halbwegs weich (Plastikdose). In einer Blechdose trocknen sie normalerweise etwas schneller aus – zumindest bei mir. Aber funktionieren tut beides. Ich habe sie meist in einer dichten Plastikdose.
Falls der Teig klebt, dann kühlen. Wenn du ihn über Nacht kühlst, ist es noch besser. Sollte der Teig nach dem Kühlen immer noch kleben, kannst du es mit Handschuhen probieren (hab ich nicht gemacht, weil der Teig nicht geklebt hat). Sonst ein bisschen Mehl einrühren. Was auch immer gut ist, wenn man alleine formt und dementsprechend länger braucht: Zuerst nur einen Teil des Teiges aus dem Kühlschrank nehmen und formen, und dann nach und nach den Rest, damit der Teig so lange wie möglich kühl bleibt.
Ganz liebe Grüße,
Ursula
Das klingt ja superlecker und wird demnächst unbedingt ausprobiert.
Hast Du das auch schonmal mit Limonen und Orangen getestet? Bin schon ganz gespannt!!!
Liebe Susanne,
Nein hab ich noch nicht getestet. Stelle ich mir aber auch sehr gut vor!! Vor allem mit Orangenschale.
Lg, Ursula