Brownie Kekse

23. Dezember 2019
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Brownie Kekse bestes Rezept
Super schokoladig mit saftig-weichem Kern und knusprigem Äußerem – besser können Kekse für mich nicht sein. Diese Brownie Cookies schmecken tatsächlich wie Brownies, und wie wir alle wissen, sind Brownies phänomenal :-)

Schokolade geht einfach immer. Diese Kekse sind daher nicht nur für Weihnachten perfekt, sondern passen für das ganze Jahr – ähnlich wie Amaretti oder Chocolate Chip Cookies. Man muss keinen Teig ausrollen und erspart sich damit so einiges an Zusammenräum-Arbeit. Gleich noch ein dicker Pluspunkt für diese Kekse. Sie schmecken übrigens ähnlich wie meine Chocolate Crinkle Cookies, sind aber noch viel schokoladiger und schneller gemacht.

Brownie Kekse Rezept

Schritt-für-Schritt Rezept

Schokolade für Brownie Kekse

Die Schokolade hacken.

Zuerst die Schokolade fein hacken. Ich habe hier eine Zartbitter-Kuvertüre mit 52 % Kakaoanteil verwendet.

Schokolade für Brownie Cookies

Butter und Schokolade schmelzen.

Die Butter über dem Wasserbad oder direkt in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen. Normalerweise macht man das über dem Wasserbad, ich mache das im Schnellverfahren aber immer gleich direkt im Topf. Man muss allerdings darauf achten, dass die Schokolade nicht zu heiß wird.

Wenn die Butter zerlassen und heiß ist, den Topf vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade einrühren – je feiner die Schokolade gehackt wurde, desto schneller löst sie sich auf. Sollte sie sich nach rund 2 Minuten unter Rühren nicht in der heißen Butter aufgelöst haben, den Topf nochmal vorsichtig auf den Herd stellen und bei niedriger Hitze die Schokolade vollständig schmelzen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Teig Brownie Kekse

Eier und Zucker in eine Schüssel geben.

In der Zwischenzeit die Eier in eine große Schüssel schlagen und den weißen und braunen Zucker zugeben. Je feinkörniger der Zucker ist, desto schneller löst er sich beim Mixen auf. Der braune Zucker hier ist ein Demerara Rohrzucker extra fein, der weiße feiner Kristallzucker.

Teig Brownie Cookies

Die Masse dick-cremig rühren.

Eier und Zucker mit dem Mixer rühren, bis die Masse hell und sehr dick-cremig ist, 3-5 Minuten. Das sieht hier auf dem Foto zwar nicht so aus, die Masse soll aber wirklich schön cremig sein und der Zucker sollte sich fast vollständig aufgelöst haben.

Brownie Kekse Zubereitung

Schokolade und Kakao unterrühren.

Die geschmolzene und abgekühlte Schokolade (sie soll höchstens lauwarm sein), das Kakaopulver und Salz einrühren, bis alles gut vermengt ist.

Zubereitung Brownie Kekse

Mehl und Backpulver einrühren.

Mehl und Backpulver in die Schokomasse einrühren. Die Masse ist nun schon deutlich fester. Die Schüssel mit dem Teig für mindestens 1/2 Stunde zugedeckt kühl stellen. Im Winter, wenn draußen Kühlschranktemperaturen herrschen, am besten einfach rausstellen – falls ein Balkon etc. zur Verfügung steht. Die Masse soll so fest werden, dass man daraus Kugeln formen kann.

Brownie Kekse Teigkugeln

Teig-Portionen aus der festen Masse stechen und zu Kugeln formen.

Aus der Masse 24 Kugeln formen. Ich habe hier testweise die Hälfte zu Kugeln geformt (die waren etwas kleiner) …

Brownie Kekse Teigkugeln

Man kann die Teigmasse auch in Portionen (ohne sie zu Kugeln zu formen) backen.

… und die andere Hälfte (ein bisschen mehr Teigmasse) einfach grob mit einem Löffel ausgestochen und halbwegs rund auf das Blech gegeben. Das Resultat seht ihr auf dem nächsten Bild.

Brownie Kekse Vergleich

Die zu Kugeln gerollten Kekse links (und mit etwas weniger Teigmasse) und rechts die ungeformten. Die Kekse haben 6-7 cm Ø.

Die Kekse, die ich zu Kugeln geformt hatte, waren nach dem Backen ziemlich rund sowie glatt mit einigen Rissen. Die Kekse, die ich einfach grob aus der Masse ausgestochen und auf dem Blech platziert hatte, haben eine raue, rissige Oberfläche, sind nicht ganz gleichmäßig rund und schauen etwas ungeschliffener aus. Also je nachdem, ob man es rustikaler oder perfekter bevorzugt, rollt man sie entweder zu Kugeln oder formt kleine Teighäufchen für ein rustikaleres Aussehen.

Ich habe das Blech mit den 12 gerollten Teigkugeln kühl gestellt, während ich das zweite Blech befüllt habe – das muss aber nicht sein. Die Kekse werden geringfügig höher, wenn man sie geformt vor dem Backen nochmals kühl stellt. Aber der Unterschied zu den Keksen, die nicht noch ein zweites Mal gekühlt wurden, ist wirklich kaum feststellbar.

Brownie Kekse mit Rissen Rezept

Die Kekse bei 160°C Umluft im vorgeheizten Ofen rund 9-11 Minuten backen. Hier verlasse ich mich aber eher aufs Aussehen der Kekse als auf die Backzeit. Sie sollen etwas in die Höhe gegangen und mit Rissen durchzogen sein. Ich finde es auch keinen Fehler, sie etwas zu „unterbacken“, also eher zu kurz zu backen. So bleibt das innere schön weich.

Brownie Kekse Rezept

Die Bleche aus dem Ofen holen und die Kekse auf dem Blech auskühlen lassen. Erst dann vom Blech nehmen – vorher sind sie sehr weich und verformen sich leicht. In abgekühltem Zustand sind die Kekse relativ flach, haben einen knusprig-zähen Rand haben, eine ganz dünne, knusprige Oberfläche und eine schokoladig-weichen Kern.
Brownie Kekse mit Rissen Rezept

Luftdicht verpackt (Keksdose) lagern. Viel Spaß beim Backen!

 

Brownie Kekse

Für 24 Kekse (6-7 cm Ø)

Brownie Kekse

Diese Brownie Cookies sind super schokoladig mit saftig-weichem Kern, knusprig-zähem Rand und einer ganz dünnen, knusprigen Oberfläche. Sie ähneln in Geschmack und Konsistenz klassischen Brownies.

Rezept: Ursula | tasteoftravel.at

Zutaten

  • 200 g zartbitter Schokolade/Kuvertüre (ca. 50-55% Kakaoanteil)
  • 50 g Butter
  • 2 Eier (M)
  • 100 g feiner Kristallzucker
  • 50 g brauner Zucker (je feinkörniger, desto besser)
  • 2 leicht gehäufte EL ungesüßtes Kakaopulver (16 g)
  • 1/4 TL Salz
  • 60 g Mehl (W 480 oder Type 405)
  • 1 TL Backpulver

    >>EL/TL sind immer gestrichen, wenn nicht anders angegeben, siehe verwendete Maßeinheiten.

Zubereitung

  1. Die Schokolade fein hacken. Die Butter über dem Wasserbad oder direkt in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen. Für die Topfvariante, die Butter zerlassen und heiß werden lassen, den Topf vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade einrühren – sehr fein gehackte Schokolade löst sich schnell auf. Sollte sie sich nach rund 2 Minuten unter Rühren nicht in der heißen Butter aufgelöst haben, den Topf nochmal vorsichtig auf den Herd stellen und bei niedriger Hitze die Schokolade vollständig schmelzen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Eier mit dem weißen und braunen Zucker in einer große Schüssel mit einem Mixer rühren, bis die Masse hell und sehr dick-cremig ist, rund 3-5 Minuten.
  3. Die geschmolzene und abgekühlte Schokolade (sie soll höchstens lauwarm sein), das Kakaopulver und Salz einrühren, bis alles gut vermengt ist.
  4. Mehl und Backpulver in die Schokomasse einrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Die Schüssel mit dem Teig für mindestens 1/2 Stunde zugedeckt in den Kühlschrank stellen (oder im Winter rausstellen). Die Masse soll so fest werden, dass man daraus Kugeln formen kann.
  5. Mit einem Löffel Portionen aus der Masse stechen und zu 24 Kugeln formen (alternativ siehe Tipp). Die Schokokugeln auf zwei mit Backpapier belegte Bleche aufteilen und ganz leicht andrücken, damit sie nicht wegrollen. Genügend Abstand zwischen den Kugeln lassen, da sie beim Backen auseinanderlaufen.
  6. Die zwei Bleche gleichzeitig in den vorgeheizten Ofen schieben und bei 160°C Umluft rund 9-11 Minuten backen. Sie sollen etwas in die Höhe gegangen (sie fallen später wieder zusammen) und mit Rissen durchzogen sein. Eher unterbacken als zu lange backen.
  7. Die Bleche aus dem Ofen holen und die Kekse auf dem Blech auskühlen lassen. Erst dann vom Blech nehmen – vorher sind sie sehr weich und verformen sich leicht. In abgekühltem Zustand sollen die Kekse einen knusprig-zähen Rand haben, eine ganz dünne, knusprige Oberfläche und eine schokoladig-weichen Kern. Luftdicht verpackt (Keksdose) lagern.

Tipp

Wer Kekse mit einem rustikalerem Aussehen bevorzugt, rollt die Teigportionen nicht zu Kugeln, sondern sticht Teigportionen aus der Masse aus und setzt sie in einer halbwegs runden Form aufs Blech. Diese Kekse haben eine raue, rissige Oberfläche, sind nicht ganz gleichmäßig rund - schauen daher etwas ungeschliffener aus.

https://www.tasteoftravel.at/brownie-kekse/

 

Brownie Kekse zuletzt geändert: 4 Januar 2020 von Ursula

6 Gedanken zu „Brownie Kekse

  1. Veronique

    Vielen Dank für das tolle Rezept! Ich habe es gleich ausprobiert und bin begeistert! Ich habe leider nirgends die Mengenangabe für das Kakaopulver gefunden. Kann es sein, dass Sie vergessen haben, diese in der Zutatenliste aufzulisten? Liebe Grüße

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Liebe Veronique,

      Super, wenn die Kekse schmecken :) Ahja stimmt, vielen Dank für den Hinweis. Es sind 16 g Kakaopulver (2 EL). Ich hab es jetzt im Rezept ergänzt. Ganz liebe Grüße, Ursula

      Antworten
  2. dgu

    Hallo, das mit dem Kakaopulver wollte ich auch gerade fragen, aber es geht auch ohne, ich habe es einfach weggelassen. Ansonsten sind die Kekse echt toll, schön schokoladig, sehr einfach machbar, tolles Rezept. Sollte man die richtig „luftdicht“ aufbewahren?

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo,
      Also, je luftdichter, desto länger bleiben sie genau so, wie sie nach dem Backen sind. In einer nicht ganz dicht schließenden Keksdose zum Beispiel werden sie mit der Zeit ein bisschen trockener – sie schmecken aber auch dann immer noch sehr gut. Über längere Aufbewahrungszeiten kann ich leider nichts sagen, die Kekse sind immer relativ schnell weg ;-)

      Antworten
  3. Christian

    Hallo,
    vielen Dank für das tolle Rezept. Die Kekse schmecken fast genauso wie die Brownies =) Super.
    Bei mir war die Schokomasse nach 1 h im Kühlschrank immer noch auf ca. 12°C, und deshalb noch sehr flüssig. Muss der Teig die halbe Stunde im Kühlschrank oder Gefrierschrank sein? Ich hab es dann mit 2 Löffeln in Kügelchen mehr schlecht als recht geformt, der Geschmack ist ja identisch. Nach 11 min bei 160°C Umluft waren die Kekse bei mir übrigens noch sehr weich und innen noch nicht so wie auf dem Bild im Blogbeitrag (also nicht der Beginn von Krümeln, sondern eher sehr viel mehr „Brownie“ als „Keks“. Nächstes mal gehts in den Gefrierer (oder über Nacht im Kühlschrank) und etwas länger im Ofen.
    Könnte es daran liegen, dass die verwendeten Eier sehr groß waren? Also nicht M sondern L mit einen Hang zu XL (ca. 70g je Ei)

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Lieber Christian,

      Die halbe Stunde Kühlzeit bezieht sich auf den Kühlschrank. Bei mir war die Masse nach ca. 1/2 Stunde bei 5 °C auf dem Balkon schon sehr fest. Vielleicht liegt es bei dir an der Schokolade? Ich habe für die Kekse eine Zartbitter-Kuvertüre mit 52 % Kakaoanteil verwendet. Du kannst entweder einmal eine andere Schokolade probieren oder einfach ein oder zwei Löffel Mehl zusätzlich dazugeben. Oder wie du geschrieben hast, einfach über Nacht in den Kühlschrank. Wenn der Teig dann allerdings noch immer nicht fest ist, probiere das Rezept mit einer anderen Marke an Schokolade. Bei mir waren die Kekse direkt nach dem Backen nur am Rand fest, mittig eher noch sehr weich – so dass man sie unmöglich warm vom Blech heben konnte. Aber nach dem vollständigen Abkühlen sind sie doch fester geworden. Das hängt aber auch stark vom Ofen ab, sonst ein oder zwei Minuten länger backen. Liebe Grüße!

      Antworten

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