Weiche Burger Buns

18. Juli 2018
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Rezept für weiche und luftige Burger Buns. Nach meinem jahrelangen USA Aufenthalt lege ich großen Wert auf gute Burger Brötchen. Ich mag sie nicht zu süß, sie müssen weich und unaufdringlich sein und ein angenehmes Mundgefühl haben. All das verbinden diese Burger Buns, die von einem „japanese milkbread“-Rezept abstammen.

Weiche Burger Brötchen Rezept

So weich wie Wolken (aussehen). So könnte man diese Burger Brötchen beschreiben. Ich habe auf dem Blog nun bereits einige Rezepte für Burger Buns (= Brötchen) gepostet, und kann es dennoch nicht sein lassen, hin und wieder ein neues Rezept auszuprobieren. Und das obwohl die Burger-Bun Rezepte hier auf dem Blog bereits perfekte Resultate liefern.

Auf Taste of Travel findet ihr mittlerweile vier Rezepte für Burger Brötchen, die sich aber geschmacklich grob in zwei Kategorien einteilen lassen:

1. Klassische Burger Brötchen

Diese klassischen Burger Buns gehen in Richtung unaufdringliches, luftiges Weißbrot.  Sie sind sehr leicht, nicht buttrig und nicht süß.

Diesem Rezept sehr ähnlich sind meine Mini-Burger Buns mit Sauerteig.

2. Brioche Burger Buns

Diese Brioche Burger Buns schmecken dezent buttrig, sind flaumig und enthalten für Brioche-Brötchen nur relativ wenig Zucker (sie schmecken nicht wirklich süß). In diesem Rezept aus dem Jahr 2014 habe ich bereits mit Tangzhong (auch Water Roux genannt), einem Brühstück aus der asiatischen Backtradition, gearbeitet.

Diesem Rezept ähnlich sind die Brioche Slider Buns (Mini Burgerbrote). Unterschiede betreffen nur die Menge, Größe der Brötchen und Zubereitungsweise (hier ohne Tangzhong).

 

Mit dem heutigen Rezept gibt es eine dritte Kategorie, die sich irgendwo zwischen den beiden oben genannten einordnet – zwischen klassisch und briochig.

 

Alle Burger Brötchen, Saucen, Patties, Gurkerl und was sonst noch dazu gehört, findet ihr übrigens gesammelt in meinem Burger Schwerpunkt.

Einfaches Rezept luftige Burger Buns

Luftige Burger Buns.

Vom japanischen Milchbrot zu Burger Buns

Auf die Zubereitungsweise mit dem Vorteig Tangzhong (Water Roux, Brühstück) hat mich ein japanisches Milchbrot-Rezept geführt. Für Tangzhong wird ein kleiner Teil des Mehls mit etwas Wasser erhitzt und binnen einiger Minuten eingedickt.

Tangzhong Vorteig für Burger Buns

Tangzhong (Vorteig) soll eine Pudding-artige Konsistenz haben.

Später wird diese Gelee-artige Masse dann dem Teig zugegeben. Mehl kann heißes Wasser besser aufnehmen als kaltes und bindet daher Flüssigkeit besser. Die Zugabe von Tangzhong in einen Teig macht daher bei feuchten Teigen die bung leichter und das Gebäck saftiger/weicher. Statt reinem Wasser verwende ich in diesem Rezept eine Mischung aus Wasser und Milch.

 

Nachdem ich besagtes Milchbrot sehr häufig mache (ich werde es auch hier noch posten) und es superweich ist, wollte ich herausfinden, ob sich dieses Rezept auch für Burger Buns eignet. Antwort: Ja! Daher gibt es hier gleich das Rezept (genaue Zutaten und Zubereitung unten im Rezeptteil).

Burger Buns Rezept für luftige Hamburger Buns

Der Vorteig (Tangzhong) macht die Burger Buns noch flaumiger.

 

Rezept für Burger Buns

Teig für Burger Buns Rezept

Teig für Burger Buns auf das doppelte Volumen gehen lassen (hier habe ich die doppelte Menge gemacht).

Die Zutaten mischen und den Teig bei Raumtemperatur auf das doppelte Volumen gehen lassen. Das dauert je nach Temperatur 45 Minuten bis 1,5 Stunden.

 

Den Teig für große Buns in 6 gleiche Stücke teilen, für mittelgroße Brötchen in 8 Stücke teilen und rundwirken (Anleitung hier).  Hier auf den Fotos habe ich zwei Bleche mit je 4 mittelgroßen Buns gemacht. 6 Stück haben leicht auf einem großen Blech platz, bei 8 Stück auf einem Blech kann es sein, dass sie leicht „zusammenwachsen“.

Luftig weiche Burger Buns Rezept

Mit einer Mischung aus Ei und Milch bepinseln.

 

Die Teiglinge auf dem Blech ein zweites Mal gehen lassen, bis sie deutlich aufgegangen sind, rund 30 Minuten. Dafür müssen sie nicht abgedeckt werden. Wer möchte, kann auch eine lange kalte Gare über Nacht machen (siehe Tipp ganz unten im Rezeptteil).

 

Die Burger Buns mit einer Mischung aus Ei und Milch (wie hier) oder nur Milch bepinseln, damit sie eine schöne dunkle Farbe bekommen und schön glänzen.

Weiche Burger Buns Rezept

Fertig gebackene Burger Brötchen.

Im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Heißluft (oder 175 °C Ober- und Unterhitze) backen bis sie goldbraun sind, je nach Größe rund 10-15 Minuten. Auskühlen lassen und nach Belieben füllen.

Cheesburger mit selbst gemachten Burger Buns Rezept

Cheeseburger mit „dry rub“ Patty, selbstgemachten weichen Brioche Buns, selbst gemachtem Ketchup, und Salat.

Für den Cheesburger im Bild habe ich zuerst die Schnittflächen auf einem Grill angetoastet, dann mit selbstgemachtem Ketchup bestrichen. Darauf befindet sich ein Burger Patty mit Dry Rub, eine Scheibe Gouda, noch etwas Ketchup (oder eine Tomate) und grüner Salat.

 

Sollten Brötchen übrig bleiben, eignen sie sich hervorragend am nächsten Tag zum Frühstück bzw. lassen sie sich auch gut einfrieren.

Rezepte für weitere Burger Brote sowie Anregungen zum Befüllen, für das perfekte Burger-Patty, für Saucen und Beilagen finden sich im Burger-Schwerpunkt.

Burger Schwerpunkt - Alles um den Burger
Mein Rezept ist von King Arthur Flour‘s Japanese Milk Bread Rolls abgewandelt.

Weiche Burger Buns

Für Für 6 große oder 8 mittlere Buns

Weiche Burger Buns

Rezept für weiche und luftige Burger Buns. Mittels Tangzhong (Vorteig), der in 5 Minuten gemacht ist, werden die Brötchen besonders flaumig.

Rezept: Ursula Schersch / tasteoftravel.at

Zutaten

    Tangzhong (Vorteig):
  • 45 ml Wasser
  • 45 ml Milch
  • 16 g Mehl (ca. 1 leicht gehäufter EL)
  • Hauptteig:
  • 110 ml warme Milch
  • 2 gehäufte TL (5 g) Trockengerm oder 15 g frischer Germ (= 1/3 Würfel)
  • 1 Ei (M)
  • 55 g Butter, zerlassen und leicht abgekühlt
  • 25 g feiner Kristallzucker
  • 1,5 TL (6 g) feines Salz
  • 300 g Weizenmehl (W700, Deutschland: Typ 550)

  • Zum Bepinseln: 1 Eigelb + 1 EL Milch verquirlt
  • Außerdem: Öl für die Schüssel, Mehl zum Arbeiten

Zubereitung

    Tangzhong (Vorteig):
  1. Wasser und Mehl in einer kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf mit einem Schneebesen klumpenfrei verrühren. Anschließend unter Rühren die Milch zugießen.
  2. Den Vorteig auf dem Herd vorsichtig unter Rühren erhitzen. Eine Temperatur von 65 °C ist ideal. Ich verwende kein Thermometer und erhitze normalerweise etwas über diese Temperatur (nicht zum Kochen bringen!) und nehme die Pfanne zwischendurch immer wieder einmal von der Herdplatte. Der Vorteig ist fertig, sobald er dickflüssig wie Pudding ist. Meist dauert das rund 3-5 Minuten.
  3. Tangzhong beiseite stellen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Hauptteig zubereiten.
  4. Hauptteig:
  5. In einer großen Rührschüssel Germ in der warmen Milch auflösen bzw. bei Verwendung von Trockengerm diesen gleichmäßig über die Milch streuen und 1 Minute warten.
  6. Ei zugeben und mit einem Schneebesen verquirlen. Den abgekühlten Vorteig (lauwarm ist ok) und die zerlassene Butter einrühren. Zucker, Salz und die Hälfte des Mehls einrühren. Das restliche Mehl mit einem Kochlöffel einrühren bis die Bestandteile zu einem Teig zusammenkommen.
  7. Den Teig am besten gleich in der Schüssel kneten, da er ziemlich klebrig ist. Nach einigen Minuten Kneten löst er sich gut von der Schüssel und ist angenehmer in der Handhabung. Rund 5 Minuten kneten. Alternativ auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kneten.
  8. Eine saubere Schüssel mit 1 TL Öl ausstreichen und den Teig darin zugedeckt (Deckel oder Frischhaltefolie über die gesamte Schüssel) bei Raumtemperatur auf das doppelte Volumen gehen lassen, rund 1 Stunde. Für eine kalte Gare siehe Tipp unten.
  9. Den Teig auf eine nur leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz kneten um die Luft rauszulassen und in 6 (große Buns) bzw. 8 (mittlere Buns) Stücke teilen – am besten abwiegen. Jedes Teigstück auf einer unbemehlten Fläche zu einer glatten Kugel formen (Anleitung hier).
  10. Die Burger Buns auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sie deutlich aufgegangen sind, rund 1/2 Stunde.
  11. Vor dem Backen mit der Ei-Milch Mischung bepinseln.
  12. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Heißluft backen bis sie goldbraun sind, rund 10-15 Minuten je nach Größe der Buns. Auskühlen lassen.
  13. Die Buns halbieren und vor dem Belegen die Schnittflächen auf dem Grill (oder unter dem Backofengrill) kurz antoasten. Für einen Cheesburger mit einer Sauce (zB selbstgemachtes Ketchup), Patty (Rezept hier), Käse, Salat und einer Tomatenscheibe füllen. Gutes Gelingen!

Tipp

Kalte Gare über Nacht: Wer möchte, kann den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Den Teig dafür nach dem Kneten in eine große geölte Schüssel geben, kurz darin drehen sodass er rundum ölig ist und ohne ihn gehen zu lassen sofort zugedeckt (mit einem fest sitzenden geöltem Deckel oder einer geölten Frischhaltefolie) in den Kühlschrank stellen. Vor der Verarbeitung (Rundwirken zu Buns) den Teig auf Zimmertemperatur bringen.

https://www.tasteoftravel.at/weiche-burger-buns/

Hast du dieses Gericht nachgekocht? Hier könnte dein Ergebnis gezeigt werden. 
Schicke dazu einfach ein Bild an [email protected]

Burger Buns Rezept von TasteofTravel.atMartin: "Hallo Ursula,

Super Rezept, schmecken super und sind schön weich so wie sie sein sollen. 

LG Martin"

Weiche Burger Buns zuletzt geändert: 3 Juni 2019 von Ursula

44 Gedanken zu „Weiche Burger Buns

  1. Jens

    Ich habe deine Burger-Buns für Pulled Pork Burger genommen. Dafür habe ich das Pulled Pork von aumaerk.com/pulled-pork/ genommen und es war einfach der beste Burger, den ich jemals gegessen habe! Die ultra-weichen Buns mit dem unglaublichen Pulled Pork waren so unglaublich lecker, dass ich mir das in nächster Zeit unbedingt direkt nochmal machen muss!
    Danke für diese kulinarische Offenbarung!

    Jens

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Jens,

      Super!! Ich min ja sehr heikel was gekaufte Burger Buns angeht und mache sie daher immer selbst. Freut mich wenn du das Rezept ausprobiert hast und es dir schmeckt ;-) Noch viel Freude weiterhin beim Kochen!

      PS: Falls du einmal ein anderes Pulled Pork ausprobieren möchtest, hier auf dem Blog gibt’s auch eines ;-)
      https://www.tasteoftravel.at/pulled-pork-sliders/

      Antworten
  2. Christian Isenbort

    Hallo Ursula,

    vielen Dank für das tolle Rezept, danach habe ich sehr lange gesucht. Kannst Du mir bitte sagen, wenn es Dir möglich ist welchen Durchmesser die 6 bzw. 8 buns haben? Ich habe gerade 11 Patty mit 10 cm fertiggestellt, und ein wenig sollte das bun dann auch zum patty passen.

    Mach weiter so, ich lese hier sehr sehr gerne, ganz tolle Seite. Ich bin erst seid ein par tagen hier, habe aber schon eine Menge gefunden die du ein klein wenig anderes als die macht, aber eben auch einfach besser.

    Gruß, Christian

    Antworten
    1. Ursula Schersch Artikelautor

      Lieber Christian,

      Puh, da jetzt auf die Schnelle überfragt. Ich würde schätzen, dass die großen (also 6 Stk) so ca. 11 cm Durchmesser haben (nach dem Backen) und die mittleren (8 Stk) ungefähr 9 cm. Ich mache meistens die mittleren. Ich werde das nächste Mal nachmessen ;-) Was du bedenken musst: Die Patties werden beim Braten ein bisschen kleiner. Ich hoffe, es hat bei dir so ungefähr zusammengestimmt ;-)

      Antworten
  3. Christian Isenbort

    Hallo Ursula,

    vielen Dank für die Antwort, und Deine Mühen.

    Ich habe die Buns am Wochenende ausprobiert, exakt nach Anleitung. Leider ist mein Teig kaum aufgegangen, bzw. schon gar nicht auf die doppelte Größe. Auch hat er, wie du auch erwähnst, anfangs stark geklebt, leider bleib es auch nach längerem kneten dabei, und wurde nicht besser. Erst mit Zugabe von relativ viel Mehl wurde es besser.
    Leider ging mein Teig dennoch nicht auf.

    Ich weiß nicht wie viele zig pattys ich schon gemacht habe, aber ich ziehe etwa 15% des Durchmessers ab, jeh nach dem wie das Fleisch noch verfeiert wird. Ich bevorzuge 80/20 Rind/Schwein.

    Nochmal vielen Dank für Deine tollen Tipps und Rezepte

    Antworten
    1. Ursula Schersch Artikelautor

      Hallo Christian,

      Hm, das hört sich ja nicht so gut an. Mit dem Aufgehen hatte ich bisher bei diesem Teig noch nie Probleme. Du klingst, als hättest du Backerfahrung – ich nehme an deine Hefe war ok? Was du, falls du noch einmal einen Versuch wagen willst, noch probieren kannst, ist den Teig bzw. dann die geformten Buns im warmen Backofen gehen zu lassen. Entweder einfach das Licht des Backofens einschalten, das macht ihn meist schon lauwarm, oder ganz kurz aufheizen, abdrehen und dann den Teig zugedeckt reinstellen. Wenn ich die fertig geformten Buns warm gehen lasse, sprühe ich meist ganz leicht mit Wasser ein (Sprühflasche oder kurz einpinseln), damit sie nicht austrocknen, wenn ich sie warm gehen lasse. Abdecken kann ich nicht empfehlen, da bleibt oft das Geschirrtuch/Frischhaltefolie kleben. Vielleicht hast du ja noch einmal Lust, das Rezept auszuprobieren. Wie gesagt, ich komm nicht ganz dahinter, was das Problem sein könnte…..

      Ansonsten kann ich auch dieses Rezept sehr, sehr empfehlen: https://www.tasteoftravel.at/selbstgemachte-burgerbroetchen/
      LG, Ursula

      Antworten
  4. Christian Isenbort

    Hallo Ursula,

    erneut ein danke an Dich, für Deine rasche Antwort.

    sagen wir es so, ich habe mich in den letzten zwei Jahren sehr in das Thema Burger, Buns saucen, aber auch pizza Nudeln usw. eingelesen. Ich wollte alles von Grund auf selbst machen und habe mir zu jedem Gericht auch aus der ganzen Welt die passenden und meiner Meinung nach sehr gute Zutaten individuell für jedes Gericht.

    Etwas mehr als einen Toast toasten ist es schon, aber von echter Erfahrung möchte ich bei mir nicht sprechen. Aber ich übe :-) Du bist auf jeden Fall um längen Voraus. Ich habe leider sehr spät meine Leiden schaft entdeckt. Ich möchte einfache Gerichte so perfekt wie möglich hinbekommen. Jetzt fehlt noch Dein Bun.

    Ich glaube ich habe entweder zu wenig Hefe genommen oder es war nicht war genug. Der Teig hat sich kein Stück gerührt. Ich probiere es zum Wochenende aber noch einmal aus und berücksichtige Deine Tipp, besten Dank dafür. Auch die aus Deinem Link mache ich, und werde berichten.

    Ich wünsche Dir einen schönen Restsonntag und ich hoffe bald wieder von Dir zu lesen.

    Es Grüßt, Christian

    Antworten
    1. Ursula Schersch Artikelautor

      Super, wenn du es nochmal probierst (ja, ev. auch etwas mehr Hefe verwenden….) Ich drück dir die Daumen. Naja, deine Kocherfahrung klingt ja schon fast Profi-mäßig :-)

      Antworten
  5. Christian Isenbort

    Guten Morgen Ursula,

    ach, mehr Hefe hat bei mir noch nie geschadet …
    Meine Kocherfahrungen klingen eher so: Ich koche heute – alles weitere heute Abend in den Nachrichten :-/
    Aber besten Dank, etwas Glück kann ich gebrauchen, muss ja hinzubekommen sein. Ich möchte die Brötchen nämlich genau so haben wie Du sie beschrieben hast. Die andere Brötchen aus Deinem Link werde ich aber dennoch auch probieren…

    Gruß und einen guten Start in die Woche

    Antworten
  6. Christian Isenbort

    Ich habe es gestern nun endlich so fluffig hinbekommen, wie im Rezept beschrieben, endlich!!! Geradezu perfekt geworden!
    180g Teig = 10cm (/)
    140g Teig = 9cm (/)
    107g Teig = 8cm (/)

    Drückt man die Rohlinge noch etwas Platt kommen 1-2 cm (/) Durchmesser mehr bei raus

    Antworten
  7. Christian Isenbort

    Hi Ursula,

    aber natürlich darfst Du das, ich hätte es auch gleich dazuschreiben können.
    Das wichtigste was ich mir und den Zutaten gegeben haben ist: Zeit, viel mehr Zeit!
    Auch habe ich die Hefe mit Zucker erst reagieren lassen.
    Den Teig habe ich 2 1/2 mal gehen lassen. Einmal nach dem zusammen mischen, kurz kneten, noch einmal gehen lassen, da hat er auch endlich blasen geworfen, und noch einmal nach dem Formen zu den buns (ca. 15 Minuten auf dem Blech)
    Ergebnis: Luftig weich und (fast) perfekt, aber auch immer noch nicht zu gut wie Deine.

    Leider 5 Minuten zu lange im Ofen von daher etwas dunkel geworden.
    Hier der „Drucktest“

    https://www.youtube.com/watch?v=LFt0UJdKmrY&feature=youtu.be

    Nächstes Mal probiere ich es mit Trockenhefe , da entfällt der Vorteig.

    Es Grüßt, Christian

    Antworten
    1. Ursula Schersch Artikelautor

      Hallo Christian,
      Gut zu wissen! Ich verwende eigentlich immer Trockenhefe, da ich sie immer zu Hause habe. Ich habe diese Buns im Sommer gemacht, bei relativ warmer Zimmertemperatur, vielleicht brauchen deine Buns deshalb ein bisschen länger. Ich werde die Zeitangaben beim nächsten Mal backen kontrollieren. Leider kann ich dein Video nicht aufmachen, ist das der richtige Link? LG

      Antworten
      1. Christian Isenbort

        Video geht jetzt.

        Bei mir waren das letzte Mal weder die Temperatur passend, noch habe ich der Hefe genug zeit gegeben, noch war die Schüssel die Richtige. Ich habe nun auch eine Teigwann mit Deckel zugelegt, damit geht es dann wohl am besten.

        Ich stoppe auch das nächste Mal mit, dann vergleichen wir mal unsere Zeiten und Ergebnisse, und dokumentiere es mit ein paar Fotos, die Du gerne haben darfst, wenn Du magst, quasi vom Laien für den Profi.

        Es Grüßt, Christian

        Antworten
  8. Tobias

    Vielen Dank für dieses super Rezept. Backe seit Jahren meine Buns selbst, habe diverse Rezepte ausprobiert. Am letzten Wochenende habe ich das hier ausprobiert und ich muss sagen, dass ich endlich mein Rezept gefunden habe. Vielen Dank meinerseits!

    Antworten
    1. Ursula Schersch Artikelautor

      Lieber Tobias,

      Super, wenn dir dieses Burgerbun-Rezept zusagt. Ich habe selbst viele, viele Rezepte ausprobiert und bin auch ziemlich wählerisch – ich verstehe dich da voll und ganz :-) Freue mich total über deinen Kommentar!

      Antworten
  9. Christian Isenbort

    Ich habe mir jetzt noch eine Gärwanne zugelegt, und die bringt noch einmal richtig was … Besser als jeder Topf … der Teig geht binnen 60 Minuten um das 3-4-Fache auf und die Brötchen werden noch ein ganzes Stück besser

    Antworten
  10. Thomas

    Hallo, ich habe eine Frage. Bepinselst du die Buns vor dem Backen nochmal mit einem Eigelb-Milch Gemisch oder werden die auch ohne dies glänzend?

    Viele Grüße

    Thomas

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Thomas,
      Ja genau. Dadurch werden die Buns schön braun und glänzend. Habe bemerkt, dass ich das zwar in den Zutaten erwähnt habe, aber dann nicht mehr in der Zubereitung. Ist jetzt ergänzt, danke für den Hinweis. Gutes Gelingen!

      Antworten
      1. Mark Aroni

        Hallo Ursula,
        vielen Dank für das Rezept und die tolle Seite! Ein Tipp wäre die Buns zweimal zu bestreichen. Nach dem ersten Mal das Eigelb quasi leicht antrocknen zu lassen, dann noch einmal bestreichen. Dann glänzen sie noch mehr.

        Antworten
  11. Thorsten

    Hallo Ursula,
    ich habe das Rezept ausprobiert und zum ersten Mal mit Hefe gebacken.
    Daraufhin hatte ich sofort ein Entsorgungsproblem: Niemand wollte mehr die gekauften Buns! :-)
    Die übrig geblieben Buns haben wir eingefroren und Tage später als Frühstück-Brötchen gegessen.
    Da funktionieren sie genauso gut. Due Buns sind universell nutzbar, Tolle Sache!!!
    In ihrem Kleiderschrank nennt meine Frau so etwas
    EIN BASIC
    Gruß aus Dortmund
    Thorsten

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Thorsten,
      Super, das freut mich. Überhaupt, wenn es du dich gleich bei deinem ersten Hefe-Versuch über die Burger Buns getraut hast ;-) Ich mag die Brote auch sehr gern zum Frühstück, wie du sagst, passt wunderbar! Danke für dein Vertrauen ins Rezept, LG Ursula

      Antworten
  12. Daniel

    Hi Ursula,

    Ich kann mich den hervorragenden Erfahrungen meiner Vorredner*innen nur anschließen, die Buns sind der Wahnsinn!

    Ich habe in den letzten 2,3 Jahren immer wieder nach DEM Bun gesucht. Ich habe Foren gewälzt, Grillblogs gelesen, Rezepte ausprobiert und natürlich versucht! Die buns dort waren gut aber nicht außergewöhnlich, vor allem aber halten sie nicht was sie versprechen.

    Dann bin auf deine gestoßen und am Samstag wars soweit. Ich habe mich streng and Rezept gehalten. Schon der Teig hat sich nach dem ersten Gehen anders angefühlt als andere Versuche davor.

    Das Ergebnis aus dem Ofen hat super ausgesehen, super gerochen. Der Esstest als Burger war supero! Mega guter Geschmack, Hammer Konsistenz, genau so muss es sein, hält den Burger und ist aber nicht mächtig.

    Somit besten Dank für dieses Erlebnis, jetzt werde ich mich mal weiter durch den Blog graben, wenn das schon so losgeht ;)

    Beste Grüße
    Daniel

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Lieber Daniel,
      :-)
      Wow, super! Ich freue mich, wenn du nach so langer Suche fündig geworden bist. Ich habe ja selbst sehr lange Zeit mit verschiedenen Rezepten herumprobiert, da die Burger Buns aus dem Supermarkt für mich inakzeptabel waren/sind. Falls du mal ein anderes Burgerbrot Rezept probieren möchtest, in meinem Burger-Schwerpunkt finden sich noch ein paar (ein klassisches, eines für Brioche-Buns, Sauerteig-Buns etc.). Ich mag sie alle :-)
      https://www.tasteoftravel.at/burger/

      Vielleicht findest du ja noch etwas passendes beim Stöbern.

      Antworten
  13. Carsten

    Guten Abend Ursula
    herzlichen DANK für das tolle Rezept. Funktioniert 1A! Sehen super aus, fühlen sich toll an und schmecken wirklich klasse. Ich bin begeistert!
    Frage: heute Abend Buns gebacken, die ich morgen Abend benötige (für Grill Burger). Wie ist die Empfehlung für die zwischenzeitliche Lagerung (ca 20h)?
    Freue mich über jeden Tipp!
    Danke und liebe Grüße

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Carsten,

      Super, freut mich wenn das Rezept bei dir so gut funktioniert hat.
      Zu deiner Frage: Oje, leider zu spät. Aber vielleicht fürs nächste Mal: Ich verpacke die Burger Buns nach dem vollständigen Abkühlen immer relativ luftdicht, wenn ich sie erst am nächsten Tag benötige – also große Schüssel mit passendem Deckel/Frischhaltefolie, Tupperdose etc. Wenn du grillst, kann du die aufgeschnittenen Buns ja noch ganz kurz auf dem Grill antoasten. Vorsicht, man übersieht leicht, wie schnell die Brote auf dem Grill dunkel werden. LG

      Antworten
  14. Mark Aroni

    Hallo Ursula! Sehr geniales Rezept! Ich glaube zwar das Ei im Teig vergessen zu haben, das tat dem Ergebnis aber keinen Abbruch.
    Meine Änderung: ich habe die Butter zum Schmelzen dazu eingesetzt den Vorteig abzukühlen.
    Meine „Mitesser“ waren auch der Meinung, dass das die besten Burgerbrötchen waren, die wir die letzten paar Jahre ausprobiert hätten – und darunter waren die bei Youtube auf allen BBQ-Kanäle gerühmten Brötchen nach dem Rezept von Jörn Fischer und ein paar Thermomix-Rezepte!!! Vielen Dank fürs Teilen des Rezeptes!

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Mark Aroni ;-)
      Danke dir! Super, wenn euch die Buns schmecken. Ich hab mich auch jahrelang durch ganz ganz viele nicht so tolle Burgerbrot-Rezepte gebacken, bevor ich das Rezepte für diese entwickelt habe. Wenn ihr mehr briochige oder ganz schlichte Buns (wie luftiges Weißbrot) mögt, die gibt es hier auch noch auf dem Blog. Gut, wenn es auch ohne dem Ei geklappt hat!

      Antworten
  15. Christian

    Hallo Ursula,
    wirklich ein sehr gut geschriebenes Rezept und die Buns sehen sogar bei mir fast so schick aus wie bei dir. Ich habe schon so einige Rezepte durchprobiert und häufig sind die Brötchen nicht gut aufgegangen oder waren hart oder haben beim Essen extrem gekrümelt. Diese sind genau wie ich mir das vorgestellt habe :)
    Ich habe direkt die Patties auch mit dem Rub von dir bedacht und dann einen ShakeShack-Burger nachgebaut mit: Knusprig ausgebratenem Bacon, Cheddar, Rotweinschalotten, Romanasalat, Senf, Ketchup & BBQ-Soße . Fazit: Schmeckt besser als das Original aus NYC

    Gruß
    Christian

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Christian,

      Das freut mich total! Das Wort ShakeShack triggert bei mir Speichelfluss haha. Super, wenn alles so gut gepasst hat. Alles selbst zu machen ist jede Menge Arbeit! Ganz liebe Grüße, Ursula

      Antworten
  16. Hannes

    Hi
    Wollte heute mal dieses Rezept probieren. Daher mit exakt der halben Menge von allem probiert.
    Leider ist nur eine Suppe rausgekommen. Auch mit der doppelten Menge Mehl blieb es bei einer klebrigen Masse.
    Stimmen die 300g Mehl für die Gesamtmenge sicher?
    Danke!

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Hannes,

      Ja, die Mehlangabe stimmt so. Der Teig ist schon weich, aber so weich wie er sich bei dir anhört, nicht. Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht ganz, warum dein Teig so flüssig ist. Hast du das Rezept mit dem Vorteig probiert? War der Vorteig auch nicht mehr flüssig sondern schon eher pudding-artig eingedickt? Das könnte ein Grund dafür sein. Ich habe zu diesem Rezept auch schon viele positive Rückmeldungen bekommen, dh. es funktioniert nicht nur bei mir. Ich würde dir raten, soviel zusätzliches Mehl in den Teig einzukneten, bis der Teig zwar schon noch eher feucht und etwas klebrig ist, aber eben nicht so weich, wie es bei dir der Fall ist. Sorry, dass ich keine andere Lösung für dich habe, als diese… Vielleicht liegt es auch am Mehl? Hast du ein starkes (550er) genommen und auch kein Kuchenmehl (405)?
      LG und ich hoffe du hast die Muße und probierst das Rezept trotzdem nochmal. Ursula

      Antworten
      1. Hannes

        Danke für deine rasche Antwort. Lange Antwort meinerseits: Wir hatte gestern Abend auch Palatschinken (Pfannkuchen) und haben uns schon gewundert dass die so seltsam wurden. Lauter Löcher und sind leicht zerrissen, und waren total süß obwohl kein Zucker drin war. Lange gesucht, bis wir draufgekommen sind, dass in der Mehldose GLUTENFREIES Mehl drin war. Damit KANN es natürlich nicht gehen. Werde es heute Abend nochmal probieren und berichten.

        Antworten
          1. Hannes

            Habe es jetzt gerade nochmal probiert. Tja, mit dem richtigen Mehl schaut das schon ganz anders aus. Teig ließ sich gut kneten und auch schön in Form bringen.
            Geschmacklich sehr gut. Für mich ein bisschen zu wenig Brioche. Sie waren nach 18min immer noch relativ hell. Vielleicht hätte ich länger vorheizen sollen (Ofen zeigte aber schon volle Temperatur). Der Teig war super weich, aber schon ziemlich klebrig. Beim kauen können Teile an den Zähnen kleben bleiben. Weiss nicht ob das so geplant war, oder sie noch nicht 100% durch waren. Was meinst du?

          2. Ursula Artikelautor

            Lieber Hannes,
            :-)
            160 °C Ober- und Unterhitze entspricht ca. 145 °C Umluft. Du kannst schon auch Ober- und Unterhitze verwenden, dann musst du aber die Temperatur um 10 % höher einstellen, also rund 175 °C. Ich persönlich mag Umluft lieber, das heizt bei meinem Ofen wesentlich schneller vor und die Hitze ist gleichmäßiger. Nachdem jeder Ofen bei der gleichen Temperatur-Einstellung in Wirklichkeit immer unterschiedlich heiß ist (man kann das mit einem Ofenthermometer nachkontrollieren), würde ich mich aber eher auf die Farbe der Buns verlassen: Also, wenn sie schön goldbraun sind, sind sie fertig, egal ob sie ein paar Minuten weniger lang oder länger im Ofen sind. Teigig sollten sie eigentlich nicht sein, ich nehmen an, sie waren leicht unterbacken.
            @Briochig: Diese Burger Buns sind eher nicht so briochig. Wenn du das bevorzugst, empfehle ich dir diese:
            https://www.tasteoftravel.at/brioche-burger-buns/ (Brioche Burger Brötchen, in groß)
            https://www.tasteoftravel.at/brioche-slider-buns/ (Brioche Slider Buns, Mini-Brote)

  17. Jan

    Servus, schöner Blog und tolle Rezepte!
    Heute die Buns gemacht und sie waren ein Traum. Davor schon einige Bun Rezepte versucht und auch gut umgesetzt, aber das Ergebnis war nie annähernd vergleichbar. Tausend Dank.
    Würde dich gerne mit dem Rezept weiter verlinken, ist das ok?

    LG
    Jan

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Jan,
      Freue mich sehr, wenn dir die Buns schmecken :-)
      Rezept verlinken immer gerne, aber bitte nicht das gesamte Rezept kopieren. Alles Liebe, Ursula

      Antworten

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