Dieser einfache Mohnkuchen ohne Mehl wird mit Marillen belegt und ist saftig, fruchtig und weich. Der perfekte Kuchen für die Marillenzeit!

Der Kuchen ist ein Mix aus meinen zwei Lieblingskuchen: meinem saftigen Mohnkuchen und dem luftigen Marillenkuchen vom Blech. Die Kombination aus den beiden ist unvergleichlich.
Der Mohnkuchen ist glutenfrei, weil gemahlene Mandeln und Mohn statt Mehl in den Teig kommen. Hier passen aber auch gemahlene Walnüsse oder Haselnüsse sehr gut. In meinem vor einigen Jahren geposteten Mohnkuchen-Rezept verwende ich zum Beispiel Haselnüsse.

Blau- oder Graumohn?
Was den Mohn betrifft, eignet sich für diesen Kuchen Grau- oder Blaumohn gut. Hier habe ich Blaumohn verwendet – allerdings auch, weil es auf die Schnelle im Supermarkt der einzige gemahlene Mohn war, den ich finden konnte.
Blaumohn schmeckt etwas intensiver als der milde Graumohn. Im österreichischen Waldviertel wird überwiegend Graumohn angebaut. Im Mohnkuchen-Originalrezept von damals habe ich Graumohn verwendet. Ich kann bestätigen: beide Varianten sind super!
Bitte keine fertige Mohnfüllung verwenden, da es sich dabei um eine Backmischung handelt, die auch Zucker und andere Zutaten enthält.
Übrigens, jetzt, wo die Haupternte der Wachauer Marillen beginnt ist die beste Zeit, diesen Kuchen zu backen. Los geht’s.
Rezept saftiger Marillen-Mohn Kuchen

Die Marillen waschen und auf einem Geschirrtuch abtropfen lassen. Eine 20 cm Springform (doppelte Menge für 28 cm Ø Form) mit Backpapier auslegen oder buttern.
Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und beiseitestellen. Butter, Zucker, Eigelbe und Zitronenschale mit einem Mixer auf höchster Stufe 4-5 Minuten mixen …

… bis die Masse cremig und etwas heller ist. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.


Mohn, Mandeln und Milch kurz in die Masse einrühren.

Den Eischnee in zwei Partien mit einem Teigspatel unterheben.

Die Masse in die Kuchenform füllen und glattstreichen.

Die Marillen entkernen und entweder vierteln (bei großen Marillen) oder halbieren (bei kleinen Marillen) und mit der Schnittfläche nach oben den Teig damit belegen. Die Marillen sollen wirklich mehr aufgelegt als hineingepresst sein, da der Teig beim Backen ohnehin aufgeht und die Marillen einsinken.

Den Kuchen bei 180 °C Ober- und Unterhitze für 35-40 Minuten backen. Die Teig-Oberfläche färbt sich golden und der Kuchen geht beim Backen etwas auf. Mit einem Holzstäbchen mittig in den Kuchen stechen – wenn das Stäbchen sauber heraus kommt, ist der Kuchen fertig.


Den Kuchen in der Form auskühlen lassen – der Kuchen fällt dabei etwas zusammen (das ist völlig ok). Wer möchte, kann den Kuchen vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
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Rezept saftiger Marillen-Mohn Kuchen
Zutaten
- 5 große Marillen/Aprikosen (225 g) (oder mehrere kleinere)
- 3 Eier, getrennt
- 1 Prise Salz
- 100 g weiche Butter (bei Zimmertemperatur)
- 80 g Zucker
- Abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Zitrone (optional, aber empfohlen)
- 100 g gemahlener Mohn (Blau- oder Graumohn)
- 50 g gemahlene Mandeln (ersatzweise gemahlene Hasel- oder Walnüsse)
- 50 ml Milch
- Staubzucker zum Bestreuen (optional)
Zubereitung
- Die Marillen waschen und auf einem Geschirrtuch abtropfen lassen. Eine 20 cm Springform (doppelte Menge für 28 cm Ø Form) mit Backpapier auslegen oder buttern.
- Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und beiseitestellen.
- Butter, Zucker, Eigelbe und Zitronenschale mit einem Mixer auf höchster Stufe 4-5 Minuten mixen, bis die Masse cremig und etwas heller ist. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Mohn, Mandeln und Milch kurz in die Masse einrühren. Den Eischnee in zwei Partien mit einem Teigspatel unterheben. Die Masse in die Kuchenform füllen und glattstreichen.
- Die Marillen entkernen und entweder vierteln (bei großen Marillen) oder halbieren (bei kleinen Marillen) und mit der Schnittfläche nach oben den Teig damit belegen. Die Marillen sollen wirklich mehr aufgelegt als hineingepresst sein, da der Teig beim Backen ohnehin aufgeht und die Marillen einsinken.
- Den Kuchen bei 180 °C Ober- und Unterhitze für 35-40 Minuten backen. Die Teig-Oberfläche färbt sich golden und der Kuchen geht beim Backen etwas auf. Mit einem Holzstäbchen mittig in den Kuchen stechen – wenn das Stäbchen sauber heraus kommt, ist der Kuchen fertig.
- Den Kuchen in der Form auskühlen lassen – der Kuchen fällt dabei etwas zusammen (das ist völlig ok). Wer möchte, kann den Kuchen vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
Tipps
Die Mengenangaben sind auf eine 20 cm Springform berechnet. Für eine 28 cm Ø Form die Menge verdoppeln. Die Backdauer bleibt ungefähr gleich. Stäbchenprobe machen!








