Diese Soft Tacos sind mit dem Besten, was der Frühling zu bieten hat, belegt: Frische Radieschen, der erste Spinat und knackiges Rotkraut, das zwar vorwiegend im Winter Saison hat, aber sehr lange gelagert werden kann. Die Zutaten lassen sich beliebig abwandeln und erweitern – je nachdem was gerade saisonal erhältlich ist.
Soft Tacos sind übrigens ideal als Reste-Verwertung. Ob kurz angebratenes oder frisches Gemüse, Obst, Protein (Fleisch, Fisch, Tofu) oder Hülsenfrüchte – auf Tacos schmeckt so ziemlich alles gut.
Was Tacos von einem guten zu einem phänomenalen Erlebnis macht, ist eine passende Sauce bzw. ein Aufstrich. In diesem Rezept für „grüne Tacos“ verwende ich Spinat-Hummus und eine Kernöl-Joghurt-Sauce. Auch der Kräuter-Dip, den ich vor zwei Jahren als Begleitung zu den Süßkartoffel-Pommes gepostet habe, passt hervorragend als Sauce.
Schritt für Schritt Rezept für Veggie Tacos
Das Gemüse vorbereiten: Kraut in feine Streifen schneiden, die Radieschen in feine Scheiben schneiden. Den Spinat waschen und trocken schütteln.
Für das Spinat-Hummus einfach Hummus mit frischen Spinatblättern mixen. Um Blattgemüse wie Spinat bestmöglich zu pürieren, wird ein relativ leistungsstarker Blender benötigt. Nachdem die Menge im Rezept sehr gering ist, ist ein kleiner Blender am besten. Stabmixer oder Blitzhacker funktionieren hierfür nicht. Wer keinen Blender zur Verfügung hat und dennoch ein grünes Hummus möchte, kann statt dem Spinat etwas Kürbiskernöl mit einem Löffel in das Hummus einrühren.
Kichererbsen, Currypulver und etwas Salz in einer Pfanne mit 1 EL Öl rund 1–2 Minuten anrösten. Wenn die Kichererbsen trocken werden, 1–2 EL Wasser einrühren (ebenso zum Wiederaufwärmen).
Für die Kürbiskernöl-Salsa Joghurt und Kernöl mit einem Löffel gut verrühren. Mit Salz abschmecken.
Tortillas aufwärmen: Je nach Pfannengröße eine oder mehrere der Weizen- oder Maistortillas in einer Pfanne ohne Öl beidseitig erwärmen, bis sie etwas Farbe annehmen. Vorsicht, ein zu langes Erwärmen macht sie hart (= unbiegsam = mühsam zu essen).
Für größere Mengen können mehrere Tortillas gleichzeitig im Backofen aufgewärmt werden. Dafür alle Tortillas gemeinsam in Alufolie einpacken und im Backofen bei ca. 175°C solange erhitzen, bis sie warm sind.
Kleine Tortillafladen (Mais- oder Weizentortillas mit 15 cm), wie jene die her verwendet werden, sind im Supermarkt oft nicht erhältlich. Es können aber genauso gut große Tortillas verwendet werden – diese am besten vor dem Belegen vierteln, dann sind sie handlicher.
Wer möchte und Zeit hat, kann sie auch selbst nach dem Rezept für Weizentortillas (im Burrito Rezept) herstellen. Das angegebene Rezept (für 4 Tortilla-Fladen à 23 cm Ø) einfach für die Taco-Größe von 15cm Ø in 9-10 gleiche Stücke teilen und laut Rezept zubereiten.
Jede Tortilla mit etwas Hummus bestreichen. Anschließend mit frischem Spinat, Curry-Kichererbsen, Rotkraut und Radieschen belegen.
Mit Kürbiskernöl Salsa beträufeln. Wer möchte kann zusätzlich etwas Limettensaft darüber träufeln.
Gutes Gelingen!
Diese Soft Tacos sind mit dem Besten, was der Frühling zu bieten hat belegt: Frische Radieschen, der erste Spinat und knackiges Rotkraut machen sich auf diesen Soft Tacos richtig gut. Die Zutaten lassen sich beliebig abwandeln und erweitern – je nachdem was gerade saisonal erhältlich ist.
Um Blattgemüse wie Spinat bestmöglich zu pürieren, wird ein relativ leistungsstarker Blender benötigt. Stabmixer oder Blitzhacker funktionieren hierfür nicht. Wer keinen Blender zur Verfügung hat und dennoch ein grünes Hummus möchte, kann statt dem Spinat etwas Kürbiskernöl mit einem Löffel in das Hummus einrühren.
Kleine Tortillafladen, wie jene die her verwendet werden, sind im Supermarkt oft nicht erhältlich. Es können aber genauso gut große Tortillas verwendet werden – diese am besten vor dem Belegen vierteln, dann sind sie handlicher. Wer möchte und Zeit hat, kann sie auch selbst herstellen (siehe Tipp unten).
Rezept: Ursula | tasteoftravel.at
Zutaten
- 120 ml Hummus (selbst gemacht oder gekauft)
- 60 ml (zB Espressotasse) dicht bepackt mit Baby-Spinatblättern (12 g)
- 4 leicht gehäufte EL Naturjoghurt (ca. 60 g)
- 3 TL Kürbiskernöl
- Salz nach Geschmack
- 400-g-Dose Kichererbsen, abgespült
- 2 leicht gehäufte TL Currypulver nach Wahl
- Salz
- 1 EL Öl
- Bei Bedarf: 1-2 EL Wasser
- 6 Stück kleine Mais- oder Weizen-Tortillafladen mit 15cm Ø (oder große vierteln)
- Frischer Babyspinat, gewaschen und trocken geschleudert
- Rotkraut (= Blaukraut), in feine Streifen geschnitten oder gehobelt
- Radieschen, in feine Scheiben geschnitten
- Zum Servieren: Limette, geviertelt
Zubereitung
- Spinatblätter mit Hummus in einem leistungsstarken Mixer pürieren, bis die Masse schön glatt und grün ist.
- Kichererbsen, Currypulver und etwas Salz in einer Pfanne mit 1 EL Öl rund 1–2 Minuten anrösten. Wenn die Kichererbsen trocken werden, 1–2 EL Wasser einrühren (ebenso zum Wiederaufwärmen).
- Joghurt und Kernöl mit einem Löffel gut verrühren. Mit Salz abschmecken.
- Tortillas aufwärmen: Je nach Pfannengröße eine oder mehrere der Weizentortillas in einer Pfanne ohne Öl beidseitig erwärmen, bis sie etwas Farbe annehmen. Vorsicht, ein zu langes Erwärmen macht sie hart (= unbiegsam = mühsam zu essen). Für größere Mengen können mehrere Tortillas gleichzeitig im Backofen aufgewärmt werden. Dafür alle Tortillas gemeinsam in Alufolie einpacken und im Backofen bei ca. 175°C solange erhitzen, bis sie warm sind.
- Jede Tortilla mit etwas Hummus bestreichen. Anschließend mit frischem Spinat, Curry-Kichererbsen, Rotkraut und Radieschen belegen.
- Mit Kürbiskernöl Salsa beträufeln. Wer möchte kann zusätzlich etwas Limettensaft darüber träufeln.
Tipp
Weizen-Tortilla-Fladen selbst machen:
Wer Tortillas gerne selbst machen möchte, kann das Rezept für Weizentortillas (Burrito Artikel) verwenden. Das angegebene Rezept für 4 Tortilla-Fladen à 23 cm Ø einfach für die Taco-Größe von 12 cm Ø in 14 gleiche Stücke teilen und laut Rezept zubereiten.
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