2gehäufte TL (5 g) Trockenhefe oder 15 g frische Hefe (= 1/3 Würfel)
1Ei (M)
55gButter, zerlassen und leicht abgekühlt
25gfeiner Kristallzucker
1,5gestr. TL (6 g) feines Salz
300gWeizenmehl (W700, Deutschland: Typ 550)
Außerdem:
Zum Bestreichen: 1 Eigelb + 1 EL Milch verquirlt
Öl für die Schüssel, Mehl zum Arbeiten
Zubereitung
Tangzhong (Vorteig):
Wasser und Mehl in einer kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf mit einem Schneebesen klumpenfrei verrühren. Anschließend unter Rühren die Milch zugießen.
Den Vorteig auf dem Herd vorsichtig unter Rühren erhitzen. Eine Temperatur von 65 °C ist ideal. Ich verwende kein Thermometer und erhitze normalerweise etwas über diese Temperatur (nicht zum Kochen bringen!) und nehme die Pfanne zwischendurch immer wieder einmal von der Herdplatte. Der Vorteig ist fertig, sobald er dickflüssig wie Pudding ist. Meist dauert das rund 3-5 Minuten.
Tangzhong beiseite stellen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Hauptteig zubereiten.
Hauptteig:
In einer großen Rührschüssel Germ in der warmen Milch auflösen bzw. bei Verwendung von Trockengerm diesen gleichmäßig über die Milch streuen und 1 Minute warten.
Ei zugeben und mit einem Schneebesen verquirlen. Den abgekühlten Vorteig (lauwarm ist ok) und die zerlassene Butter einrühren. Zucker, Salz und die Hälfte des Mehls einrühren. Das restliche Mehl mit einem Kochlöffel einrühren bis die Bestandteile zu einem Teig zusammenkommen.
Den Teig am besten gleich in der Schüssel kneten, da er ziemlich klebrig ist. Nach einigen Minuten Kneten löst er sich gut von der Schüssel und ist angenehmer in der Handhabung. Rund 5 Minuten kneten. Alternativ auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kneten.
Eine saubere Schüssel mit 1 TL Öl ausstreichen und den Teig darin zugedeckt (Deckel oder Frischhaltefolie über die gesamte Schüssel) bei Raumtemperatur auf das doppelte Volumen gehen lassen, rund 1 Stunde. Für eine kalte Gare siehe Tipp unten.
Den Teig auf eine nur leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz kneten um die Luft rauszulassen und in 6 (große Buns) bzw. 8 (mittlere Buns) Stücke teilen – am besten abwiegen. Jedes Teigstück auf einer unbemehlten Fläche zu einer glatten Kugel formen (Anleitung hier).
Die Burger Buns auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sie deutlich aufgegangen sind, rund 1/2 Stunde.
Vor dem Backen mit der Ei-Milch Mischung bepinseln.
Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Heißluft (175 °C Ober- und Unterhitze) backen bis sie goldbraun sind, rund 10-15 Minuten je nach Größe der Buns. Auskühlen lassen.
Die Buns halbieren und vor dem Belegen die Schnittflächen nach Belieben auf dem Grill (oder unter dem Backofengrill) kurz antoasten. Für einen Cheesburger mit einer Sauce (z.B. selbstgemachtes Ketchup od. Burgersauce), Patty (Rezept hier), Käse, Salat und einer Tomatenscheibe füllen. Gutes Gelingen!
Tipps
Kalte Gare über Nacht:
Wer möchte, kann den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Den Teig dafür nach dem Kneten in eine große geölte Schüssel geben, kurz darin drehen sodass er rundum ölig ist und ohne ihn gehen zu lassen sofort zugedeckt (mit einem fest sitzenden geöltem Deckel oder einer geölten Frischhaltefolie) in den Kühlschrank stellen. Vor der Verarbeitung (Rundwirken zu Buns) den Teig auf Zimmertemperatur bringen.Aufbewahrung/Aufbacken: Übrig gebliebene Buns in einer großen Tupperdose möglichst luftdicht aufbewahren - sie halten einige Tage bei Raumtemperatur und schmecken auch zum Frühstück. Damit die Buns wieder wie frisch gebacken schmecken, bei ca. 150°C Heißluft (ersatzweise 160 °C Ober- und Unterhitze) für 5 Min im Ofen aufbacken. Bei tiefgefrorenen Buns direkt aus dem Gefrierschrank verlängert sich die Aufbackzeit um einige Minuten.Einfrieren: Diese Burger Buns lassen sich auch gut einfrieren. Zum Auftauen entweder über Nacht bei Rautemperatur im Gefrierbeutel auftauen lassen und vor Gebrauch kurz die Schnittflächen, nach Belieben gebuttert, antoasten (z.B. in einer Pfanne oder auf dem Grill/Kontaktgrill) und anschließend nach Belieben füllen. Oder wie oben beschrieben Aufbacken, dann finde ich ein Antoasten der Schnittflächen nicht nötig.