Gebackener Karfiol in einer knusprigen Panier: das ist„Bang Bang Cauliflower“. Der Karfiol (= Blumenkohl) wird im Ofen gebacken und ist innen saftig und außen würzig-knusprig.
Arbeitszeit20 MinutenMin.
Kochen/Backen25 MinutenMin.
Gesamtzeit45 MinutenMin.
Ergibt: 4Portionen (Snack oder mit Beilage als Hauptgericht)
1mittlerer Karfiol/Blumenkohl (500-550 g geputzte Röschen)
Zum Panieren:
100gCornflakes
150gPflanzenmilch (siehe Tipp)
2ELSriracha Chilisauce (ersatzweise andere Chilisauce wie Sambal Oelek)
2TLEssig (ersatzweise Zitronensaft)
1/2gestr. TL Salz
1/2gestr. TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
80gMehl
Marinade zum Überbacken (Bang Bang Sauce):
4ELSonnenblumenöl
2ELSriracha Chilisauce
1ELAhornsirup
3ELWasser
Sriracha-Mayo Dip:
4leicht geh. EL (60 g) vegane Mayonnaise (siehe Tipp)
2-3TLSriracha Chilisauce
Zubereitung
Den Karfiol putzen und in Röschen zu je ca. 15 g zerteilen – etwas kleiner oder größer passt natürlich auch. Sie sollten aber annähernd gleich groß sein, da sie sonst beim Backen unterschiedlich schnell bräunen. Es sollten insgesamt ca. 500-550 g Röschen sein – für diese Menge sind alle weiteren Zutaten berechnet. Strunk(abschnitte) können noch verwendet werden, siehe Tipp.
Die Cornflakes in einem Blitzhacker oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zu Bröseln zerkleinern. Diese Brösel zum Panieren auf einem Teller verteilen.
Pflanzenmilch, Sriracha, Essig, Salz und Pfeffer mit einem Schneebesen in einer großen Schüssel verrühren. Dann das Mehl einrühren, bis die Masse möglichst klumpenfrei ist. Die Masse soll so dickflüssig sein, dass sie einen Löffel cremig überzieht, aber trotzdem noch langsam abtropft. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Milch einrühren.
Den Karfiol dazugeben und gründlich umrühren, bis der Karfiol überall gleichmäßig mit der Masse bedeckt ist. Ich finde, das geht am besten mit den Händen, da man den Karfiol dabei nicht bricht.
Die mit Creme umhüllten Karfiolröschen in die Cornflakesbrösel heben und wälzen. Die unteren in der Sauce liegenden Karfiolröschen vor den Bröseln bei Bedarf gut abtropfen lassen.
Air Fry (empfohlen): Ein gut geöltes Air Fry Blech auf ein zweites Backblech setzen, um eventuelle Brösel aufzufangen. Den panierten Karfiol auf dem Air Fry Blech verteilen – die Stücke sollen sich nicht gegenseitig berühren. Das Blech mit dem panierten Karfiol mittig (Schiene 3) in den nicht vorgeheizten Ofen schieben und das zweite Blech in die unterste Ebene schieben, um Brösel aufzufangen. 200 °C Air Fry einstellen und 20-25 Minuten backen, bis der Karfiol golden ist.
Heißluft: Alternativ ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den panierten Karfiol darauf verteilen, ohne dass sich die Stücke gegenseitig berühren. Im vorgeheizten Ofen (Mitte) bei 220 °C backen, bis der panierte Karfiol goldbraun ist, rund 20 Minuten.
Während der Karfiol im Ofen ist, die Marinade zubereiten. Öl, Sriracha, Ahornsirup und Wasser mit einem Schneebesen in einer großen Schüssel verquirlen.
Für den Dip Mayonnaise und Sriracha verrühren.
Sobald der Karfiol goldbraun gebacken ist, die gebackenen Nuggets in die Schüssel mit der Marinade geben und rasch unterrühren, so dass alle Stückchen gleichmäßig mit Marinade befeuchtet sind. Den Karfiol zurück auf das Blech geben und weitere ca. 4 Minuten backen, bis der Karfiol knusprig und goldbraun ist.
Den Bang Bang Karfiol mit Dip servieren.
Tipps
Milch: Ich verwende meistens Hafermilch Barista oder Sojamilch Barista, da ich diese immer zu Hause habe. Es funktioniert aber mit jeder ungesüßten Pflanzen- oder Kuhmilch.Karfiolstrunk: Die Strunkabschnitte der kleineren Röschen wie auch der dicke Strunk (mit Sparschäler oder Messer geschält) und abgebrochene, sehr kleine Karfiolröschen, die zum Panieren ungeeignet sind, können noch verwendet werden. Diese in einem Blitzhacker zerkleinern oder mit einem Messer sehr klein würfeln und in eine Bolognese- oder Lasagnesauce, Curry, Chili oder Gemüseeintopf einrühren. Der zerkleinerte Karfiol lässt sich auch gut einfrieren.Mayonnaise: Je nach Vorliebe echte oder vegane Mayonnaise verwenden. Ich verwende mittlerweile vegane Mayonnaise, da sie kein Ei und meist weniger Fett enthält und geschmacklich jener mit Ei sehr nahe kommt. Wenn sie wie hier mit anderen Zutaten gemischt wird, ist für mich ohnehin kein Unterschied feststellbar.