Bread and Butter Pickles alias Burgergurkerl

4. August 2022

Diese süßsauer eingelegten Gurken sind perfekt für Burger, Hot Dogs und auf‘s Brot. Vorsicht: Suchtgefahr! Sie lassen sich auch gut einkochen und halten dann bis in den Winter.

Bread and Butter Pickles in Einmachglas

Das sind meine allerliebsten Burgergurkerl. Nicht nur dass sie gelb sind (oho!), sie schmecken einfach so gut, dass ich immer ein Glas davon im Kühlschrank habe, seit ich sie bei einem Burger-Kochkurs in den USA kennengelernt habe.

Das Rezept habe ich an dieser Stelle bereits im Jahr 2015 gepostet. Nachdem es auf dem Blog hier so beliebt ist und auch ich nicht genug davon kriegen kann (es findet sich daher auch in meinem Kochbuch Die Welt im Einmachglas), hat es eine Aktualisierung verdient. Daher gibt es diese Burgergurken jetzt in neuem Aufzug: Neue Fotos inklusive Step-Fotos, mehr Infos und Tipps, aber das gleiche, altbewährte Rezept!

Was sind Bread and Butter Pickles?

Eine in Scheiben geschnittene Gurke wird gemeinsam mit einer Zwiebel in feinen Streifen in einer Mischung aus heißem Essig, Zucker und Gewürzen eingelegt und ist bereits nach einigen Stunden essfertig.

Woher der Name Bread and Butter Pickles?

In den USA wird schnell eingelegtes Gemüse im Essigsud als Pickles bezeichnet. Beispielsweise Wassermelonen-Schalen Pickles, Zucchini Pickles oder Red Onion Pickles.

Den Bread and Butter Pickles („Brot und Butter Gurken“) wird nachgesagt, ihren Namen aus der Großen Depression Ende der 1920er und der 1930er Jahre zu haben. Während dieser Zeit waren sie eine billige Zutat auf das Butterbrot – mehr konnte man sich nicht leisten.

Andere Quellen nennen Omar und Cora Fanning aus Illinois als Namensquelle bzw. soll das Ehepaar den süßsauren Gurken zur Popularität in den USA verholfen haben. Sie verkauften die eingelegten Gurken auf ihrer Farm und ließen 1923 den Namen „Fanning’s Bread and Butter Pickles“ als Marke eintragen. Die Gurken wurden vermutlich aber schon lange zuvor in dieser Art und Weise in einen süß-sauren Sud eingelegt.

Wie schmecken die Pickles?

Die Gurken nach diesem Rezept schmecken leicht süßlich, aber nicht unangenehm süß. Der Essig im Sud gleicht den Zucker aus, Salz und Gewürze sorgen für die nötige Würze. Es entsteht eine perfekte Balance aus süß, sauer, salzig und würzig.

Diese Pickles sind außerdem knackig! Ich konnte es beim ersten Mal probieren kaum glauben, dass Gurkenscheiben in einem warmen Essigsud so knackig bleiben können.

Je länger sie aufbewahrt werden, desto weicher werden sie allerdings. Am besten schmecken sie, meiner Meinung nach, in den ersten Monaten. Danach werden sie zunehmend weicher.

Ich habe sie aber auch nach einem Jahr (zuvor im Wasserbad eingekocht) noch gegessen. Die Konsistenz war zwar deutlich weicher und nicht mehr so knackig, aber dennoch immer noch sehr gut.

Eingelegte Gurken Verwendung

Diese schnell eingelegten Gurken machen nicht nur jeden Burger  besser, sie sind auch das besondere Extra in jedem Hotdog. Zudem peppen sie jedes auch noch so fade Käsebrot auf. Auf belegten Broten, Wurst-, Käse und Antipasti-Platten sowie in Sandwiches sind sie ohnehin das Highlight.

Burgergurkel - Bread and Butter Pickles

Bread and Butter Pickles. Hier habe ich einen kleinen Teil des Zuckers mit braunem Zucker ersetzt.

Die Geschichte zu diesen Burgergurken

Nach zwei Burger-Kochkursen und unzähligen Praxistests während meiner Jahre in den USA habe ich viel über die Kunst des perfekten Burgerbastelns gelernt (ist nicht ironisch gemeint). Obwohl mir viele Informationen aus den Kochkursen nicht neu waren, gab es doch Neues zu entdecken. Unter anderem diese süchtig machenden süß-sauren Würzgurken.

Ich habe sie bei einen meiner Kochkurse, gehalten von Richard Chudy, Co-Autor des Kochbuchs „American Burger Revival“, kennengelernt. Bei diesem Kurs wurden unter anderem Bread and Butter Pickles zubereitet.

Wie werden die Pickles gemacht?

Gurkenscheiben und Zwiebelringe werden in einem heißen Sud aus Essig, Zucker und Gewürzen eingelegt. Nach rund 3 Stunden sind die Pickles essfertig. Noch besser schmecken sie, wenn sie über Nacht oder länger im Kühlschrank ziehen durften.

In der Regel verwenden die meisten Rezepte den gleichen Anteil an Zucker und Essig (nach Gewicht) oder sogar einen noch höheren Zuckeranteil. Ich habe den Zucker für das folgende Rezept stark reduziert und die Gurken sind immer noch süß genug. Richard Chudy verwendet auf 240 ml Essig 350 g Zucker, ich habe den Anteil auf 180 g (und später noch weiter auf 130 g) reduziert.

Gängige Gewürze, die gerne zugegeben werden, sind Selleriesamen, Senfsamen und Kurkumapulver. Chudy ersetzt Senf- und Selleriesamen durch getrocknete Wacholderbeeren, Pimentkörner (Nelkenpfeffer), Nelken und Zimt. Wer keine Wacholderbeeren und Pimentkörner zur Hand hat, kann sie weglassen. Ich mische die klassische Variante (allerdings ohne Selleriesamen) mit Chudys und ergänze sie um Koriandersamen. Ich finde, Koriandersamen machen sich großartig in diesen Pickles!

Welche Gurken Pickles?

Ich verwende sehr oft eine klassische Salatgurke. Auch kleinere Einlegegurken, Midi- oder Minigurken (Snackgurken) eignen sich hervorragend für Bread and Butter Pickles. Nur Gurken mit sehr vielen Kernen halte ich nicht für ideal.

Wie lange sind eingelegte Gurken haltbar?

Diese Bread and Butter Pickles halten kühl gelagert einige Monate und eingeweckt rund ein Jahr. Wer sie einweckt, sollte gleich eine größere Menge zubereiten, damit sich das Einkochen auch auszahlt. Nach rund einem halben Jahr werden sie aber deutlich weicher (siehe weiter oben „Wie schmecken diese Pickles?“).

Schritt-für-Schritt Rezept für Bread and Butter Pickles

Gurkenscheiben und Zwiebel

Gurke (hier: Salatgurke) und Zwiebel in Scheiben schneiden.

Die Gurke putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden.

Koriander- und Senfsamen

Koriander und Senf leicht andrücken.

Senf- und Korianderkörner nacheinander im Mörser oder mit einem Löffel leicht andrücken. Sollten die Senfkörner zu hart sein, reicht es auch nur die Koriandersamen leicht anzudrücken.

Essigsud in Topf

Die Gewürze kurz im Sud köcheln lassen.

Die angedrückten Gewürze mit dem Essig, Wasser, Salz, dem Zucker, der Zimtstange, den Nelken und der gemahlenen Kurkuma in einen Topf geben und unter Rühren kurz köcheln lassen.

Gurken im Einlegesud

Zwiebelstreifen und Gurkenscheiben im Sud.

Zwiebelstreifen und Gurkenscheiben dazugeben und das Ganze unter Rühren zum Kochen bringen.

Pickles Gurken im Glas

Gemüse samt Sud in Glaser füllen.

Die Zimtstange entfernen. Tipp: Wer die Gurken später im Glas einweckt, sollte auch die Nelken entfernen, da diese nach einigen Monaten ziemlich intensiv schmecken können. Die restlichen Gewürze bleiben im Sud, Senf- und Korianderkörner schmecken später großartig.

Gurken und Zwiebel mit einem Löffel auf zwei Gläser (je ca. 300 ml) verteilen und bis knapp unter die Öffnung mit dem heißen Sud auffüllen. Wer sie einkocht, befüllt die Gläser nur bis 2 cm unter den Rand. Die Gläser verschließen.

Gurkengläser in Einkochtopf

Die Gurken lassen sich für eine längere Haltbarkeit im Wasserbad einkochen.

Wer die Gurken einkochen möchte, macht das sofort im Anschluss. Die frisch befüllten, heißen Gläser vorsichtig auf den Siebeinsatz im Topf, der mit heißem Wasser gefüllt ist, stellen.

Die Gläser sollen zu rund 3/4 im Wasser stehen. Topfdeckel auflegen und 15 Minuten einkochen. Die Einkochzeit beginnt mit Kochen des Wassers. Die Gläser nach der Einkochzeit vorsichtig aus dem Topf entfernen – am leichtesten geht das mit einem Glasheber – und abkühlen lassen.

Süß sauer eingelegte Gurken im Glas

Nach einigen Stunden ziehen sind die süßsauren Gurken essfertig.

Mit oder ohne Einkochen sind die Gurken nach 3 Stunden essfertig. Noch besser schmecken sie, wenn sie über Nacht oder länger im Kühlschrank ziehen durften. Die Kurkuma setzt sich am Glasboden ab, das ist normal und beeinträchtigt die Qualität der Pickles nicht.

Die Pickles kühl lagern. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren. Dabei sollte das Gemüse immer von Sud bedeckt sein, um Schimmel auch bei längerer Lagerung zu verhindern. Eventuell mit einem Gewicht beschweren oder zurechtgeschnittene Holzspieße in das Glas klemmen, um die Gurken im Sud zu halten.

Gutes Gelingen!

Burger Schwerpunkt - Alles um den Burger
Tipp: Im Burger Schwerpunkt findest du alles rund um den perfekten Burger – von selbst gebackenen Burger Buns, über die perfekten Patties (Fleischlaiberl) bis hin zu Rezepten für die passenden Saucen und Beilagen.

Hinweis: Der Blogeintrag ist erstmals am 24.06.2015 erschienen und wurde am 04.08.2022 mit neuen Fotos, weiteren Infos und Tipps (z. B. Einkochen im Glas) aktualisiert. 

Bread and Butter Pickles alias Burgergurkerl

Für 8-10 Personen (ca. 900 ml)

Bread and Butter Pickles alias Burgergurkerl

Rezept für süßsauer eingelegte Gurken - perfekt für Burger und Hot Dogs.

Rezept: Ursula | tasteoftravel.at

Zutaten

  • 1 mittlere, gelbe Zwiebel (150 g)
  • 1 große Salatgurke (620 g)
  • 240 ml Apfelessig (ersatzweise Weißweinessig)
  • 120 ml Wasser
  • 20 g feines Salz (ca. 2 gestr. EL)
  • 130 g Kristallzucker (siehe Tipp)
  • 1 kleine Stange Zimt (ca. 5 cm)
  • 5 Nelken
  • 5 getrocknete Wacholderbeeren (optional)
  • 5 Pimentkörner (optional)
  • 1 leicht gehäufter TL gelbe Senfsamen
  • 1 leicht gehäufter TL Koriandersamen, leicht mit der flachen Seite eines Messers angedrückt (nicht zerdrückt)
  • 1/2 TL gemahlener Kurkuma

    EL/TL sind immer gestrichen, wenn nicht anders angegeben, siehe verwendete Maßeinheiten

Zubereitung

  1. Zwiebel putzen, längs halbieren und in feine Ringe schneiden.
  2. Gurke gründlich waschen und in ca. 4 mm dünne Scheiben schneiden.
  3. Die restlichen Zutaten gemeinsam in einem mittelgroßen Topf aufkochen, Zwiebeln zugeben und rund 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und die Gurkenscheiben zugeben. Zu Beginn werden nicht alle Gurkenscheiben von der Flüssigkeit bedeckt sein. Mit der Zeit werden die Gurken weicher und verlieren etwas Wasser, spätestens nach einer halben Stunde sollten alle Gurken vom Sud bedeckt sein. Bis dahin ab und zu vorsichtig umrühren.
  5. Den Topf zugedeckt 3 Stunden bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Gurken sind danach ausreichend mariniert und essfertig. Am besten schmecken sie, wenn sie über Nacht im Kühlschrank ziehen durften. Ich entferne die Zimtstange nach den ersten 3 Stunden ziehen lassen bei Raumtemperatur, die restlichen Gewürze bleiben im Sud. Vor allem Senf- und Koriandersamen schmecken großartig (Piment, Nelken und Wacholderbeeren nicht essen).
  6. Zur weiteren Aufbewahrung die Gurken in ein Einmachglas umfüllen und im Kühlschrank lagern. So halten sie einige Wochen, oft sogar Monate (für eine noch längere Haltbarkeit siehe Tipp).

Tipp

Zucker reduzieren: Im Originalrezept von 2015 habe ich 180 g Zucker verwendet (150 g weißen und 30 g braunen). Update 11.09.2020: Ich verwende mittlerweile für leicht süße Gurken 130 g Zucker. Die Menge lässt sich aber noch weiter - auf 100 g - reduzieren.

Sud mehrmals verwenden? Ich werde häufig gefragt, ob man den Sud erneut verwenden kann, wenn die Gurken aufgegessen sind. Ja, das kann man. Dafür einfach neue Gurken ins Glas füllen (nicht zu voll machen). Mindestens einige Tage im Kühlschrank ziehen lassen, da sie weniger intensiv sind, ev. noch etwas Essig dazugeben. Binnen 2 Wochen aufessen, da sich der Sud stark verwässert und die Gurken nicht mehr lange haltbar sind (sie werden matschig). Mir persönlich schmecken diese Gurken aber zu wenig intensiv und da sie nicht lange halten, verwende ich den Sud nur ein Mal. (Update 11.09.202)

Längere Haltbarkeit: Für eine längere Haltbarkeit bereite ich die Pickles wie folgt zu: Den Sud 1 Min. köcheln lassen, Gurken- und Zwiebelscheiben zugeben und alles aufkochen. Zimtstange (und wenn auffindbar die Nelken) entfernen. Das Gemüse in 3 Gläser (je 300 ml) verteilen, mit Sud auffüllen und verschließen. Kühl gelagert halten sie sich einige Monate. Sollen sie bis zu 1 Jahr halten, die frisch befüllten, heißen Gläser vorsichtig auf den Siebeinsatz eines großen Topfs, der mit heißem Wasser gefüllt ist, stellen. Die Gläser sollen zu rund 3/4 im Wasser stehen. Topfdeckel auflegen und 15 Minuten einkochen. Die Einkochzeit beginnt mit Kochen des Wassers. Die Gläser nach der Einkochzeit vorsichtig aus dem Topf entfernen – am leichtesten geht das mit einem Glasheber – und abkühlen lassen. (Update 04.08.2022)

https://www.tasteoftravel.at/bread-and-butter-pickles-alias-burgergurkerl/

 

Hast du dieses Gericht nachgekocht? Hier könnte dein Ergebnis gezeigt werden. 
Schicke dazu einfach ein Bild an [email protected]


Super Burger Gurken nach einem Rezept von Taste of TravelTamara: Liebe Ursula, Deine Brötchen sind längst Standard für meine Burger geworden und sorgen immer wieder für Begeisterung. Heute hab ich das erste Mal die Gurken dazu gemacht und wir sind hin und weg. So einfach, schnell und köstlich - und sie passen so perfekt zum Burger, dass wir uns fragen wie wir bisher ohne ausgekommen sind. Vielen Dank nochmal für deine tollen Rezepte und liebe Grüße, Tamara








Super Burger Gurken nach einem Rezept von Taste of TravelMonika: 

Die eingelegten Gurken schmecken super! Hab sie jetzt schon einige Male gemacht. Danke!

Bread and Butter Pickles alias Burgergurkerl zuletzt geändert: 5 August 2022 von Ursula

20 Gedanken zu „Bread and Butter Pickles alias Burgergurkerl

  1. Tom

    Die Gurken sind genial ! Ein klasse Rezept. Ich werde beim nächsen Mal noch etwas weniger Zimt nehmen, aber der Rest ist genial. Sie haben durch das Durchziehen im Sud genau den richtigen Biss. Innen weich, außen knackig.

    Antworten
  2. Daniel

    ich bin schon sehr lange auf der suche nach DEM burger rezept und hoffe bzw glaube auch fest daran, endlich eines bei dir gefunden zu haben! es ist wirklich schwer den amerikanischen flair nach hause zu bringen, den die amerikaner machen einfach die besten burger, da gibts nichts dran auszusetzen! nachdem ich das patty nun so machen werde (fotos folgen) werde ich auch die brötchen so zubereiten! endlich gibts mal ne wirklich gute und ausführliche seite, die auch ahnung davon hat ;) danke schonmal für deine mühen….wobei es glaub ich keine mühe ist, sich durch burger in den usa zu essen…das weiß ich gut genug ;)

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Danke, danke. Das ist lieb! Nein, für mich ist es auch keine Mühe, in den USA Burger „Testzuessen“ haha. Ich hoffe es gelingt alles und über Fotos freue ich mich natürlich sehr! LG

      Antworten
  3. S. Kerker

    Danke für das fantastische Rezept.

    So leckere Burgergurken kann man nicht kaufen !

    Super als mitbringsel auf eine Party….

    Antworten
  4. S. Kerker

    Habe die Gurken nicht mit „Schlangengurken“ gemacht, sondern mit einlege Gurken. Auch wenn mal eine davon etwas weicher von der Konsitenz her war, sind alle gleich geworden. der Geschmack ist einfach fantastisch.

    Ich habe die 180 g Zucker durch selbstgemachten „light brown sugar“ ersetzt. 180 g Kristallzucker und 3g Molasse. Fand ich passender als reinen braunen Zucker wie im Rezept zu ersetzen.
    Molasse hat einen leicht an Lakritz erinnernden Geschmack und ist ein „Abfallprodukt“ aus der Rohrzuckergewinnung. Sieht aus wie Rübenkraut. Aber total anders im Geschmack.

    Beim nächsten mal werde ich noch etwas Dill reingeben.

    Antworten
  5. Rainer

    Hallo Ursula,
    1. das Rezept ist der volle Hammer. Habe es mit Sackgurken gemacht, voll lecker und sind extrem gut angekommen.
    2. Ich möchte jetzt mehr davon machen, soll ich bei doppelter Gurkenmenge auch alle Gewürze und den Zucker verdoppeln oder r die Flüssigkeit?

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Rainer,

      Freut mich, dass dir die Burgergurken schmecken! Ich würde einfach alle Zutaten verdoppeln – bei Zimt und Nelken etwas weniger verwenden, sonst werden sie zu dominant. Wenn sie dir süß genug sind, kannst du auch dien Zucker noch etwas reduzieren.
      Wenn du überhaupt eine größere Menge machen möchtest, kannst du sie nach dem Heißabfüllen zusätzlich im Wasserbad einkochen (100 °C für 10-15 Minuten). Dann halten sie mindestens 1 Jahr. LG, Ursula

      Antworten
      1. Rainer

        Danke für die Info. Werde diesmal auch noch Knoblauchzehen und Dill zugeben und nach dem Verkosten hier berichten.

        Das Einkochen kann ich mir ersparen. So lange halten die bei uns auf gar keinen Fall;-)

        Antworten
          1. Rainer

            Mache die Burgergurken jetzt seit fast einem Jahr und die Fangemeinde wird immer größer. Es gibt 2 Fraktionen, die einen wollen sie weniger süß (nur 90-100g Zucker) und mit Knoblauch (5 angedrückte Zehen), die anderen etwas süßer (120g Zucker) und ohne Knoblauch. Es ist aber immer auch Dille dabei. Dill und Knoblauch kommen erst mit den Gurken dazu! Und ich nehme ausschließlich braunen Rohrzucker.
            Danke nochmals für deine tollen Rezepte, der NYC Pastrami Rub ist mittlerweile mein Standard Grillgewürz. Und seit ich die Burgerpatties nach deiner Anleitung mache, wollen meine Jungs auch nicht mehr zu McD…
            Liebe Grüße, Rainer

  6. Mike D

    Wahnsinns Rezept! 150g brauner Zucker sind definitiv genug für mich … macht trotzdem süchtig.

    Habe in der gleichen Marinade lokale Pfefferoni eingelegt. Da finde ich es besser die auch etwas mit zu kochen ( geb sie 2‘ nach den Zwiebeln zu) … das macht auch sehr glücklich 😀

    Heute hab ich in einer left-over Chili Marinade kleine Karottenwürfel aufgekocht, dann kleine (Abfallstücke) von Brokkoli und Karfiol zugegeben … bin gespannt!

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Hallo Mike,
      Ja, da bin ich ganz bei dir. Deshalb habe ich im Tipp unten auch 130 g Zucker als Vorschlag. Ich reduziere sogar oft noch mehr. Aber eigentlich gehören sie ja ziemlich süß ;) Pfefferoni stelle ich mir auch sehr gut vor! Lg

      Antworten
  7. MikeD

    kann jetzt beides empfehlen … Pfefferoni … und allerlei Gemüsiges … Wurzeln: Karotten, Gelbe Rüben, Peterwurz und Blumerln: Karfiol, Romanesco … und ganze Knoblauchzehen … als pickles alle zusammen in Deiner Marinade -> einfach YUMMIE

    Liebe Grüße
    Mike

    Antworten
  8. Claus

    Hallo Ursula,

    als ich diese Anleitung hier entdeckt habe, hatte ich gerade erst ein großes Glas Essiggurken gekauft. Nun neigt sich der Inhat dem Ende zu und ich will die hier beschriebene Rezeptur unbedingt ausprobieren.

    Dazu eine Frage:
    Welche Art von Gurken werden hier am besten verwendet?
    Bei uns in D sind die klassischen Salatgurken (Schlangengurken – etwa 20 bis 25 cm lang) weit verbreitet. Diese kommen aber eher einer Art schnittfestem Wasser gleich ;-)
    Dann gibt es bei uns in D noch die klassischen Einmachgurken (etwa 5 bis 6 cm Lang). Diese gibt es aber wohl nur selten und saisonal , habe ich aber noch nie gekauft. Lt. den Bildern hier kommen die aber wohl ohnehin nicht zur Anwendung.
    Jeder, der schon einmal als (teilweiser) Selbstversorger in Kroatien geurlaubt hat, wird die dort angebotenen „Gartengurken(?)“ kennen. Diese kommen den bei uns weit verbreiteten „Schlangenkurken“ recht nahe, sind aber kürzer (etwa 10 cm) und weniger wässrig, haben auch weniger Kerne. Leider sind diese bei uns in D nicht üblich, ich habe sie zumind. nie bei uns im Einzelhandel gesehen.

    Da AT/Ö ja nicht D ist, dürfte die Frage berechtigt sein.

    PS:
    Da die genannten Gewürze ja nicht jeder zuhause hat, gibt es zumind. für den Erstversuch auch eine fertige getrocknete Würzmischung für das Einlegen von Gurken. Die genaue Zusammensetzung habe ich jetzt nicht parat, wäre fürs erste aber eine Überlegung wert.

    PPS:
    Auch die „Zucchini Pickles“ hier haben meine Neugier geweckt, auch ohne eigenen Garten ;-)

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Lieber Claus,
      Also die Gurken gelingen mit jeder Art Gurken. Ich verwende oft die kleineren – manchmal werden sie im (Super)markt auch als „Snackgurken“ angeboten. Oft nehme ich aber die herkömmlichen Salatgurken (groß, ca. 400 g). Damit mache ich dir Gurken aber nur im Sommer (wenn die Gurken nach mehr schmecken und Saison haben), außerhalb der Saison mache ich die Bread and Butter Pickles nicht. Die (oft selbst gezogenen) Gurken mit vielen Kernen finde ich nicht ganz so geeignet dafür – die finde ich wiederum oft zu wässrig und die vielen Kerne stören auch ein bisschen. Aber im Grunde kannst du jede Sorte verwenden, die dir gut schmeckt. Selbiges gilt für die Zucchini. Ich hoffe, du probierst sie aus! Ich mag sie sehr, sehr gerne und es ist eines meiner allerliebsten Rezepte in meinem Kochbuch „Die Welt im Einmachglas“. LG, ursula

      Antworten
  9. Laura

    Liebe Ursula,
    Danke für dieses erneut super-einfache und super-leckere Rezept!! Das geht ja wirklich ruck-zuck und lässt sich so immer wieder mal am Abend oder so schnell zubereiten. Leider ist es trotz der einigermaßen großen Menge auch immer ruck-zuck weg :D Ich habe beim ersten Mal in Ermangelung gelber Zwiebeln meine restlichen Schalotten verwendet und einen halben TL Zimtpulver statt einer Zimtstange (die ich auch nicht da hatte), das hat sehr lecker geschmeckt! Habe den Sud dann tatsächlich auch nochmal ein zweites Mal kurz aufgekocht und nochmal etwas Gurke eingelegt, das war dann insgesamt etwas „schwächer“, war aber immer noch lecker! Tendenziell würde ich vielleicht etwas weniger Zucker und ein Stückchen weniger Essig verwenden. Und eine 600g schwere Mega-Gurke scheint es aber nur in Österreich zu geben – eine normal große, deutsche Schlangengurke aus dem Supermarkt hatte bei mir nur ca. die Hälfte :D Gerade wurde die doppelte Menge eingelegt und wartet darauf fertig zu sein – das Rezept gibt es bei mir jetzt sicher immer wieder!
    Liebe Grüße,
    Laura

    Antworten
    1. Ursula Artikelautor

      Liebe Laura,
      Schön, dass dir diese eingelegten Gurken schmecken. Schalotten passen natürlich auch ganz wunderbar, verwende ich selbst auch oft – was halt gerade so daheim ist :) Hahaha, die Gurkengrößen, ja…. Ich habe das Rezept geschrieben, als in in den USA gewohnt habe. Offenbar waren da die Gurken größer. In Österreich wiegt eine Salatgurke ca. 400g. Danke für den Hinweis, werde ich anpassen. Alles liebe, Urusla

      Antworten

Schreibe einen Kommentar zu Tom Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.